Battlemap

ein starkes Ritual

Dieser Informationszauber entstand angeblich aus den im sogenannten Red Cloud’s War genutzten Ritualen der Cheyenne-Indianer. Allerdings gibt es verschiedene Macher im okkulten Untergrund, die der Meinung sind, dass es sich um ein modernes aber sehr vereinfachtes Nebenprodukt eines Epideromantenritual handelt.

Kosten: 2 starke Ladungen
Für das Ritual benötigt man etwa einen Quadratmeter Haut von Kriegsopfern, zwei Liter Urin eines roten Pferdes, weiterhin genug Schießpulver und Napalm, um die Haut vollständig zu bedecken. Zunächst wird die Haut annähernd quadratisch geschnitten oder zugenäht, dann glatt auf die Erde gelegt und mit einer Mischung aus dem Urin, dem Schießpulver und dem Napalm, das zusammen einer mehligen Paste ähnelt, dünn bestrichen. Der Adept stellt sich daraufhin mit blanken Füßen auf die ausgebreitete Haut und dreht sich mit geschlossenen Augen langsam gegen den Uhrzeigersinn, während er sich selbst mit einem scharfen Gegenstand in die linke Hand schneidet, bis genügend Blut fließt, um die Haut an allen vier Himmelsrichtungen zu benetzen. Wenn er nun die Augen öffnet und sich weiter drehend umsieht, erscheint auf dem Artefakt eine rudimentäre zweidimensionale Abbildung seines Sichtbereichs. Während der ganzen Zeit wird er den Geschmack von Blut im Mund und das Gefühl haben, in einem Feuer zu stehen. Diese Empfindungen sind zwar rein mental, erfordern aber trotzdem einen Wurf auf Körper, um nicht vorzeitig von der neu entstandenen Karte zu springen.

Diese Karte wird innerhalb der nächsten Stunde damit beginnen, Blasen an den Orten zu werfen, an denen innerhalb der nächsten zwölf Stunden mehr als ein Dutzend Menschen mit dem festen Willen mit Waffengewalt einander zu töten aufeinandertreffen werden.

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Natürlich kann man die Karte dazu nutzen, den strategischen Vorteil in einem Kampf zu nutzen, wenn man genau weiß, wo er stattfindet. Versucht man allerdings einen solchen Kampf zu verhindern, wird ein tempomantischer Effekt dazu führen, dass ein Kampf innerhalb kürzester Zeit mit noch größerer Wildheit an genau dieser Stelle statt finden wird. Dabei kann es sein, dass sich plötzlich eine Gruppe Fremder gegenübersteht und versucht sich mit allen Mitteln an die Kehlen zu gehen. Die Auswirkungen einer solchen „Nachwehe“ sind mit denen des „erwachenden Tigers“ (s. GRW) zu vergleichen.

Gerüchte: Die Einschränkung auf den Sehbericht führte früher dazu, dass das Ritual meist auf den Spitzen eines Berges ausgeführt wurde. Einige afrikanische Warlords setzen inzwischen Hubschrauber ein, um ihre Territorien vor Überraschungen zu schützen.
Angeblich gibt es eine alte Battlemap, die aus der Haut der Opfer des Valentinsmassakers von 1929 gefertigt wurde. Sie ist im Besitz des Polizeichefs von Chicago und leistet immer noch gute Dienste.

Dies ist ein Artikel zum Thema Battlemap-Alternativen für Battlemap-Muffel für den aktuellen Karneval der Rollenspielblogs.

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