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	<title>unknown armies &#187; Gerüchte</title>
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	<description>Das Haus der Renunziation</description>
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		<title>Polybius Ultimate</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 21:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Die gamescom hat gestern ihre Pforten geschlossen. Rückblickend war nur eine Nachricht für den Okkulten Untergrund ausschlaggebend: Der Softwareentwickler Technical Network Interactive hat angekündigt, das Kultspiel Polybius für das IPad, den Nintendos DSi, Sonys Playstation Portable und verschiedene Smartphones als Polybius Ultimate neu herauszubringen. Patrick Smith, der bereits mit Windowsill Furore gemacht hat, soll der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Die <strong><a href="http://www.gamescom.de/">gamescom</a></strong> hat gestern ihre Pforten geschlossen. Rückblickend war <span style="text-decoration: underline;">nur eine Nachricht</span> für den <strong>Okkulten Untergrund</strong> ausschlaggebend: Der Softwareentwickler <strong><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/08/TNI.jpg">Technical Network Interactive</a></strong> hat angekündigt, das Kultspiel <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polybius_(Arcade-Spiel)">Polybius</a></strong> für das <strong>IPad</strong>, den <strong>Nintendos DSi</strong>, <strong>Sonys Playstation Portable</strong> und verschiedene <strong>Smartphones</strong> als <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XDwgqI0ak4s">Polybius Ultimate</a></strong> neu herauszubringen. <strong>Patrick Smith</strong>, der bereits mit <a href="http://windowsill.en.softonic.com/"><strong>Windowsill</strong></a> Furore gemacht hat, soll der leitende Entwickler sein.</p>
<p><img class="alignright" title="Polybius Machine" src="http://tommysworld.110mb.com/polybius.jpg" alt="" width="146" height="288" />1981 erschienen die ersten Arkademaschinen mit dem Spiel Polybius in Portlands Spielhallen und mit ihnen die mysteriösen <strong>Man in Black</strong>, die Daten über die Leute sammelten, die das Spiel spielten. Nach kurzer Zeit verschwanden die Geräte wieder vom Markt und in das Reich der <strong>urbanen Legenden</strong> – was auch damit zusammenhängen könnte, dass diejenigen, die das Spiel spielten plötzlich unter schweren Gedächnisstörungen litten. Denn die Wahrheit ist, dass <strong>Polybius</strong> seine Spieler für <strong>dämonische Besessenheit</strong> öffnet.Die <strong>MIB</strong> gehörten zu einer <strong>satanischen Sekte</strong>, die durch die besessenen Jugendliche als die <strong>zukünftigen Hoffnungsträger der westlichen Welt</strong>, diese zu unterwerfen. Der Plan scheiterte natürlich an der chaotischen Natur der <strong>Dämonen</strong> und daran, dass Portlands Spielhallen nicht wirklich der Quell für zukünftige Hoffnungsträger sind. Die Sekte hat aufgehört zu existieren, aber <strong>Alex Abel</strong> ist es gelungen, an deren Aufzeichnungen zu kommen.</p>
<p>Dämonen sind zwar von geringen Nutzen, aber das von ihnen verursachte Chaos kann hilfreich sein. Nach drei Jahren intensiver Programmierarbeit, dem Aufkaufen verschiedener „Indies“ und dem Aufbauen einiger Scheinfirmen, ist die <strong>Neue Inquisition</strong> bereit, <strong>Polybius Ultimate</strong> auf den Markt zu bringen, mit  moderner Grafik, überzeugender Physik und verbesserten Ritualen, um die verderbsten Dämonen überhaupt anzulocken. Und auch diesmal wird Portland im Zentrum des Chaos stehen, denn <strong><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/08/TNI.jpg">Technical Network Interactive</a></strong> haben hier ihr Hauptquartier – und schon bald die <strong>Schläfer</strong> auf den Plan rufen.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Polybius" src="http://farm2.static.flickr.com/1270/1341864069_de6d18b106.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>Denn das ist die Falle, die <strong>Alex Abel</strong> gestellt hat. Er will soviele <strong>Schläfer-Agenten</strong> wie möglich in seine Finger bekommen, um sie von seinen Spezialisten befragen zu lassen. Ob die Charaktere in Portland zwischen die Fronten geraten, bleibt dem geneigten Spielleiter überlassen.</p>
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		<title>TPLIF: Der grausame Arm der Autorität</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 18:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerüchte]]></category>
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		<description><![CDATA[Klar sagen die Gerüchte etwas über fehlgeschlagenen Gen-Programmierungen von Super Soldaten, die dann in der Verbrechensbekämpfung eingesetzt werden, die Wahrheit ist aber eine andere… Es handelt sich, um eine besondere Art der Wiedergänger: Die Konformisten Die Konformisten sind Menschen, die gestorben sind, während sie auf die Autoritäten gewartet haben, die sie beschützen sollten,  z.B. Opfer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/07/wc2431.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-2446" title="TPLIF Cop" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/07/wc2431.gif" alt="" width="468" height="670" /></a></p>
<p>Klar sagen die <strong>Gerüchte</strong> etwas über fehlgeschlagenen Gen-Programmierungen von <strong>Super Soldaten</strong>, die dann in der Verbrechensbekämpfung eingesetzt werden, die Wahrheit ist aber eine andere…</p>
<p>Es handelt sich, um eine besondere Art der <strong>Wiedergänger</strong>:</p>
<p style="font-size: medium;"><strong>Die Konformisten</strong></p>
<p>Die Konformisten sind Menschen, die gestorben sind, während sie auf die Autoritäten gewartet haben, die sie beschützen sollten,  z.B. Opfer von Verbrechern in den üblen Teilen der Stadt oder Notfallpatienten, die keine Krankenversicherung hatten.<br />
Als diese nicht kamen, übernahmen diese Wiedergänger das Bild eines Angehörigen jener Behörde und beginnen, in deren Namen Macht auszuüben. In Gegenden, in dem das System vollkommen versagt, versammeln sich dann manchmal sogar Mengen dieser Wesen, alle gleichaussehend, alle gewaltbereit. Das System an das sie glauben ist dabei meist sehr simpel gestrickt, wie der Wunsch nach einer strengen, aber fürsorglichen Mutter.</p>
<p>Das einzelne Wesen ist nicht sonderlich intelligent, da sie alle aber einen Art von schwachem telepathischen Sinn besitzen, können sie sehr taktisch vorgehen, indem sie den Opfern Wege versperren oder in ihrem Rücken auftauchen. Diesen Sinn nutzen sie auch, um ihre Opfer aufzuspüren, auch wenn das mit  normalen menschlichen Sinnen dazu nicht möglich wäre.</p>
<p><strong>Konformisten, der grausame Arm der Obrigkeit</strong><br />
<em>Übernatürliche Wesenheiten</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Körper</span> (überlegen): 80<br />
<span style="text-decoration: underline;">Schnelligkeit</span> (überall gleichzeitig): 60<br />
<span style="text-decoration: underline;">Verstand</span> (humorlos): 20<br />
<span style="text-decoration: underline;">Seele</span> (furchterregend): 50 – Ausstrahlung (Autoritätsperson) 40, Telepathie 40</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/07/matrix-smith2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2441" title="Smith" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/07/matrix-smith2.jpg" alt="" width="480" height="198" /></a></p>
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		<title>Eklig, aber praktisch, wenn man die richtigen Leute kennt</title>
		<link>http://www.unknown-armies.de/artikel/eklig-aber-praktisch-wenn-man-die-richtigen-leute-kennt/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 14:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer(ideen)]]></category>
		<category><![CDATA[Gerüchte]]></category>
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		<description><![CDATA[Alle Dixi-Klos dieser Welt sind miteinander verbunden. Genauer gesagt: Die Auffangbehälter aller Dixi-Klos. Dass diese Tatsache wenig bekannt ist, sollte niemanden überraschen, aber im okkulten Untergrund gibt es Leute, die sich diese &#8220;Abkürzung&#8221; zu Nutze machen. Ein paar dünne und kleine Individuen ziehen sich Gummiklamotten an und klettern durch den Sitz nach unten und anderer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Dixi-Klos dieser Welt sind miteinander verbunden. Genauer gesagt: Die Auffangbehälter aller Dixi-Klos. Dass diese Tatsache wenig bekannt ist, sollte niemanden überraschen, aber im <strong>okkulten Untergrund </strong>gibt es Leute, die sich diese &#8220;Abkürzung&#8221; zu Nutze machen. Ein paar dünne und kleine Individuen ziehen sich <strong>Gummiklamotten </strong>an und klettern durch den Sitz nach unten und anderer Stelle der Welt wieder nach oben. Sie transportieren Nachrichten oder Gegenstände von A nach B oder schmuggeln Drogen oder Waffen.</p>
<p>Sie können sich nie ganz sicher sein, wo sie herauskommen, denn eine zuverlässige Karte gibt es nicht. Die Wege dort unten sind weit und man kann sich im Dunkeln leicht verlaufen. Ein Kompass oder GPS funktionieren natürlich auch nicht.</p>
<p>Manchmal geht jemand verloren und verursacht <strong>Schlagzeilen</strong>, wenn sein Körper oder die Dinge, die er transportierte in den Schläuchen der Abpumpwagen stecken bleiben.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Dixi" src="http://bilder.bild.de/fotos/dixie-klo-16832577-mfbq-13155950/Bild/2.bild.jpg" alt="" width="465" height="349" /></p>
<p>Aber wie entstanden diese Verbindungen?</p>
<p>Mobile Toiletten wurden bereits beim <strong>Woodstock-Festival </strong>1969 eingesetzt. Und hier hatte eine <strong>Narcoalchemistin </strong>namens <strong>Alberta Alcyon </strong>die Idee, die gesamte <strong>heilige Scheiße</strong>, die sich auf der „<strong>Magic Meadow</strong>“ in Form der Exkremente von Tausenden Hippies ansammelte, in einem gewaltigen <strong>Ritual </strong>zu nutzen. Zu den Klängen von <strong>Ravi Shankars </strong>„<a href="http://www.youtube.com/watch?v=2kaVeUBSeCs">Raga Manj Khamaj</a>“ bildeten diese Toiletten die ersten verbindenden Punkte in einem <strong>geomantischen Netz ähnlich den atlantischen Ley-Linien</strong>.</p>
<p>Dieses Netz, das einige Geomanten des okkulten Untergrund als Verbindung von <strong>Vishuddha-Chakren </strong>identifizieren, erwies sich als erstaunlich stabil und befällt seither, ähnlich einem Krebsgeschwür, neu produzierte Klohäuschen, sobald diese „eingeweiht“ werden. Besonders anfällig zeigten sich die Häuschen des Herstellers <strong>DIXI</strong>, da sich das fordernde Element des Rituals im Namen widerspiegelt (Dixi: lateinisch: Ich habe gesprochen).</p>
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		<title>Die Welt ist ein Parkplatz und endet vor Disneyland</title>
		<link>http://www.unknown-armies.de/artikel/die-welt-ist-ein-parkplatz-und-endet-vor-disneyland/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 15:17:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerüchte]]></category>
		<category><![CDATA[Kliomant]]></category>
		<category><![CDATA[New Jersey]]></category>
		<category><![CDATA[Okkulter Untergrund]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Titel einer Kurzgeschichtensammlung von Benjamin Maack soll nur als Übergang dienen für eine seltsame Ortbeschreibung irgendwo in New Jersey Das Grab von Mary Ellis Seit 170 Jahren liegen die sterblichen Überrest von Mary Ellis in einem Grab mit Blick auf den Fluss Raritan, doch seit Mitte des letzen Jahrhunderts ist ihr schattiges Plätzchen umrahmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Dieser Titel einer Kurzgeschichtensammlung von <a href="http://www.minimaltrashart.de/benjamin-maack/die-welt-ist-ein-parkplatz-und-endet-vor-disneyland">Benjamin Maack</a> soll nur als Übergang dienen für eine seltsame Ortbeschreibung irgendwo in New Jersey</p>
<p style="font-size: large;"><strong>Das Grab von Mary Ellis</strong></p>
<p>Seit 170 Jahren liegen die sterblichen Überrest von <strong>Mary Ellis </strong>in einem Grab mit Blick auf den Fluss <strong>Raritan</strong>, doch seit Mitte des letzen Jahrhunderts ist ihr schattiges Plätzchen umrahmt von Asphalt und Metallketten, denn Marys Grab befindet sich inzwischen mitten auf dem riesigen Parkplatz eines <strong>Multiplex Kinos </strong>in New Brunswick in New Jersey.</p>
<p>Das Grab ist mit folgender Legende verbunden: Im Jahre 1790 verliebte sich Mary in einen Seekapitän, der ihr versprach, sie bei seiner Rückkehr von seiner nächsten Reise zu heiraten und sie schwor, auf ihn zu warten. Er gab ihr sein Pferd zur Obhut und segelte den Raritan hinaus aufs Meer.</p>
<p>Jeden Tag ritt Mary an den Fluss, um ihren Geliebten wieder zusehen. Es vergingen Jahre, sie starrte aufs Wasser und wartete. 1813 kaufte sie ein Stück Land, das den Fluss überblickte und hielt ihren Schwur bis zu ihrem Tode 1826. Sie wurde der Legende nach neben des Kapitäns Pferd auf ihrem Grundstück begraben und wartet dort bis heute.</p>
<p style="text-align: left;">______________________________</p>
<p style="text-align: left;">Der <strong>okkulte Untergrund </strong>weiß mehr zu erzählen: 1957 begann eine Kliomantin namens <strong>Angelica Linton </strong>ihre Ladungen aus dem Grab zu ziehen, doch ihr Verhalten wurde im Laufe der nächsten Jahre immer seltsamer. Sie vernachlässigte ihre anderen <strong>Orte der Kraft </strong>und wurde nun jeden Morgen bei Sonnenaufgang an Marys Grab gesehen, ihren Blick Richtung Fluss gerichtet. Sie verkam immer mehr, verlor ihr Hab und Gut und lebt seither als <strong>Obdachlose</strong>. Jeden Morgen schiebt die nunmehr Achtzigjährige  ihren Einkaufswagen mit ihren wenigen Habseligkeiten an das Grab, legt einige vom Asphaltrand gepflückte Blumen darauf und starrt zum Fluss. Viele Menschen, die an ihr vorbeilaufen, blicken bedauernd, nicht jedoch die <strong>Adepten des Untergrunds</strong>, die wissen, dass sie eine <strong>mächtige Ladung </strong>bekommen wird, in dem Moment, an dem schließlich der <strong>Kapitän </strong>erscheint.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.weirdnj.com/_images_stories/cemetery4-2.jpg" alt="Marys Grab" width="432" height="293" /></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.weirdnj.com/_images_stories/cemetery4-2.jpg">Weird New Jersey</a></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>TPLIF: Unter dem Meer</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 15:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wenn man Lebewesen aus der Tiefsee hervorholt, ist eigentlich jeder Handgriff eine große Überraschung&#8221;, - Jörg Ott, Meeresbiologe vom Biozentrum der Universität Wien Das Gefühl nicht alleine auf dieser Welt zu sein, lässt den Menschen oft in den Weltraum starren, doch gibt es einen Ort auf der Erde, der noch weniger erforscht ist. Der Ozean [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="font-size: x-small; font-family: Courier New, Courier, mono;"><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/03/wc160.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-2064" title="TPLIF Unter dem Meer" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/03/wc160.gif" alt="" width="466" height="670" /></a>&#8220;Wenn man Lebewesen aus der Tiefsee hervorholt,<br />
ist eigentlich jeder Handgriff eine große Überraschung&#8221;,<br />
- Jörg Ott, Meeresbiologe vom Biozentrum der Universität Wien</p>
<p>Das Gefühl nicht alleine auf dieser Welt zu sein, lässt den Menschen oft in den Weltraum starren, doch gibt es einen Ort auf der Erde, der noch weniger erforscht ist. Der Ozean macht siebzig Prozent unseres Planeten aus, aber gerade mal ein bis zwei Prozent sind vollständig erfasst.</p>
<p>Hier ist die Wahrscheinlichkeit für <strong>intelligentes Leben </strong>gegeben und immer wieder gibt es Berichte über sogenannte <strong><a href="http://www.wfg.esmartweb.com/herkunft4.html">USO</a></strong>s (<em>Unidentified Submarine Objects </em>oder auch <em>Unidentified Swimming Objects</em>).</p>
<p>Doch kann es wirklich eine weiterentwickelte Lebensform geben, die auf der Evolution aus <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article12068006/Fische-sind-intelligent-nicht-nur-im-Schwarm.html">Fischen</a> basiert?</p>
<p>Culum Brown, ein Biologe der Universität von <strong>Edinburgh</strong>, der sich mit der Evolution der Wahrnehmung von Fischen befasst, meint: &#8220;Fische <em>sind intelligenter als sie erscheinen. In vielen Bereichen, wie z.B. dem Gedächtnis, erreichen oder überschreiten ihre kognitiven Fähigkeiten sogar die von &#8216;höheren&#8217; Wirbeltieren, darunter auch nicht-menschliche Primaten</em>.&#8221; Ihr Langzeitgedächtnis hilft Fischen, komplexe soziale Beziehungen nachzuvollziehen. Ihr räumliches Erinnerungsvermögen—&#8221;<em>das in jeder Hinsicht dem von anderen Wirbeltieren gleicht</em>&#8220;—ermöglicht es ihnen, sich kognitiv Landkarten zu erstellen, die sie durch die Gewässer geleiten, wobei sie sich die Polarisation des Lichts, Geräusche, Gerüche und optische Geländemerkmale zunutzen machen.</p>
<p>Gibt es also irgendwo im <strong>Marianengraben </strong>ein Volk, das genauso ignorant mit unserer Zivilisation umgeht, wie wir mit ihrer? Und gibt es dort auch einen <strong>okkulten Unterseegrund</strong>, mit einzenen Individuen, die über den Tellerand hinausschauen und der irrigen Meinung anhängen, dass „<strong>irgendwo da draussen</strong>“ Wesen sind, die ihre Welt bedrohen?</p>
<p>Im <strong>okkulten Untergrund </strong>gehen <strong>Gerüchte </strong>um, wonach ein spanischer <strong>Avatar des Wilden Mannes </strong>namens Feroz in engen Kontakt zu einem Pottwal ist, der regelmässig die <strong>Straße von Gibraltar </strong>durchschwimmt. Jener hätte ihm berichtet, dass eine Kontaktaufnahme kurz bevor steht. Daraufhin machte sich  eine der Gruppe „<strong>101001101</strong>“ nahestehende Menge von Ravern mit ihren Surfbrettern angeführt von Feroz auf, um auf einer <strong>künstlichen Insel im Pazifik </strong>eine gewaltige Party zu feiern. Die Lichteffekte werden gewaltig sein.</p>
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		<title>Destino</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 19:21:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerüchte]]></category>
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		<description><![CDATA[Walt Disney hatte Salvadore Dalí 1945 auf einer Party beim Filmproduzenten Jack Warner kennengelernt und den verrückten Katalanen ins Herz geschlossen, obwohl dessen Obsessionen kaum in Einklang mit Disneys heiler Welt standen. Auch Dali war von Disney angetan, wobei sein Interesse zunächst hauptsächlich Walts gewaltige Modelleisenbahn galt. Es entstand die Idee eines etwa achtminütigen gemeinsamen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/03/Destino2.jpg"></a><strong>Walt Disney</strong> hatte <strong><a href="http://www.virtualdali.com/">Salvadore Dalí</a> </strong>1945 auf einer Party beim Filmproduzenten <strong>Jack Warner </strong>kennengelernt und den verrückten Katalanen ins Herz geschlossen, obwohl dessen Obsessionen kaum in Einklang mit Disneys heiler Welt standen. Auch Dali war von Disney angetan, wobei sein Interesse zunächst hauptsächlich Walts gewaltige Modelleisenbahn galt. Es entstand die Idee eines etwa achtminütigen gemeinsamen Kurzfilms namens &#8220;<strong>Destino</strong>&#8220;.  Basierend auf dem melancholieumdüsterten Song des mexikanischen Komponisten <strong>Armando Dominguez </strong>entwarf Dalí schon bald Storyboard-Zeichnungen und fünf Hintergründe, obwohl er den Song nicht mochte, sondern nur dessen schicksalhaften Titel. Er sah darin „eine magische Exposition existentieller Probleme im Labyrinth der Zeit“. Disney ging es eigentlich eher um „die einfache Geschichte eines jungen Mädchens auf der Suche nach der wahren Liebe“.</p>
<p><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/03/Destino01B.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1954" title="Destino_Dali" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/03/Destino01B.jpg" alt="" width="254" height="300" /></a>Die Bilder waren wunderschön, symbolisch, aber auch verstörend. Die Protagonistin, eine Ballarina trippelt darin graziös durch eine typische Dalí-Wüste, ihr wächst ein Pusteblumenkopf, später ein Basketball, denn ihr Geliebter, der zunächst aus einer Kronos-Brunnenstatue erwächst, verwandelt sich am Ende in einen <strong>All-American-Sportsboy</strong>. In Dalís Fantasiewelt verwandeln sich Ameisen in Radfahrer mit einem Baguette unter dem Arm, Augäpfel tragen Smoking und natürlich tauchen auch die in Dalís Werk so oft präsenten schmelzenden Uhren auf. Dalí selbst soll gesagt haben: „Wenn du glaubst, die Geschichte zu verstehen, hast du sie nicht verstanden.“</p>
<p>Der gewünschte Film kam allerdings nie zustande, da man in den Studios schon seit <strong>Pearl Harbor </strong>Finanzierungsprobleme hatte und die Angst verspürte, hier könnte erstmals mehr Dalí statt Disney drin sein. Doch wurden Kopien davon unbemerkt in den <strong>okkulten Untergrund </strong>geschmuggelt, da einige Macher davon ausgingen, dass Dalí, der den <strong>Weg des Narren </strong>schon längere Zeit erfolgreich gegangen war, Teile seiner Vision in &#8220;Destino&#8221; verbarg. Und es stellte sich heraus, dass ihre Vermutung richtig war. Es waren <strong>23 Sekunden Film</strong>, die den Zuschauer in eine Zustand der Verzückung brachte, die allerdings erst nach dem Verlassen des Kinosaals ihre volle Wirkung entfaltete&#8230;</p>
<p>Wie immer gab es Spielverderber und schon einige Zeit später ging ein Kopierwerk am <strong>Sunset Boulevard </strong>in Flammen auf, während in den Disneystudios durch den Fehler einer übermüdeten Cutterin einige Sequenzen „versehentlich“ zerstört wurden; die <strong>Schläfer </strong>verhinderten ein weiteres Mal, dass <strong>der Tiger geweckt </strong>wurde.</p>
<p>Die fehlenden Bilder verkürzten die Überbleibsel des Filmes in den Archiven des Disneystudios auf 18 Sekunden. Disneys Enkel Roy ließ diese vor einigen Jahren rekonstruieren und vollenden, doch die <strong>Magie </strong>war verflogen. Ein letzter erfolgloser Versuch einer <strong>rituellen Erweckung </strong>wurde 2003 bei der kommerziellen &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=E7ekBkF2OXI">Destino</a>&#8220;-Veröffentlichung gestartet, als der Film direkt über <strong>Dalís Grab</strong>, in dessen selbst eingerichtetem <a href="http://www.salvador-dali.org/museus/figueres/en_index.html">Theatermuseum</a> im katalanischen <strong>Figueres </strong>präsentiert wurde. Es bescherte den Studios zumindest noch eine <strong>Oskar Nominierung </strong>im Jahr 2004.</p>
<p><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/03/Destino2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1995" title="Destino2" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/03/Destino2.jpg" alt="" width="399" height="294" /></a></p>
<p style="font-weight: bold; font-size: medium;">Destino, ein starkes Artefakt</p>
<p>Nachdem man die 23-sekündige Version von Destino in einem abgedunkelten Kinosaal gesehen und gehört und seine Augen in dieser Zeit nicht einmal zum Blinzeln geschlossen hat, setzt die Wirkung ein. Wann immer man im Laufe der kommenden Stunden leise „Destino“ flüstert, ergibt sich ein positiver Zufall wie beim <strong>Cinematenspruch </strong><em>Narrativer Zufall</em>. Der Ereignis muss hierfür allerdings als Ziel entweder eine Person sein, die Teil der eigenen <strong>Obsession </strong>ist oder die „Liebe seines Lebens“.</p>
<p>Die Wirkung verfällt übrigens bei <strong>Sonnenaufgang </strong>und man kann Destino erst wieder erneut einsetzen, wenn man ein Jahr älter geworden ist. Dieses Artefakt wird von <strong>Cinemanten </strong>und <strong>Amoromanten </strong>heiß begehrt und ist eine <strong>mächtige Ritualzutat </strong>bei <strong>Liebeszaubern</strong>.</p>
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		<title>Social Network 3.3.3</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 22:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerüchte]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Nepal]]></category>
		<category><![CDATA[Okkulter Untergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Unknown Armies]]></category>
		<category><![CDATA[Unsichtbare Rat]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Voynich-Manuskript]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder kennt das Kleine-Welt-Phänomen. Der 1967 vom amerikanischen Psychologen Stanley Milgram geprägte Begriff besagt, dass jeder Mensch jeden beliebigen anderen Menschen über durchschnittlich sechs Ecken kennt. Natürlich ist das totaler Blödsinn. Kein Blödsinn ist jedoch der Fakt, der im okkulten Untergrund heiß diskutiert wird, dass jeder Mensch mit einer festen potentiellen Kettenlänge geboren wird. Lebt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder kennt das <strong><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,569705,00.html">Kleine-Welt-Phänomen</a>. </strong>Der 1967 vom amerikanischen Psychologen <strong>Stanley Milgram </strong>geprägte Begriff besagt, dass jeder Mensch jeden beliebigen anderen Menschen <strong>über durchschnittlich sechs Ecken </strong>kennt. Natürlich ist das totaler Blödsinn. Kein Blödsinn ist jedoch der Fakt, der im <strong>okkulten Untergrund </strong>heiß diskutiert wird, dass jeder Mensch mit einer festen potentiellen Kettenlänge geboren wird. Lebt man lange genug, so wird man die vorherbestimmte Menge an wichtigen Leute kennenlernen und lebt im totalen Einklang mit der Welt und ist ein okkulter Indikator für die Stimmung im <strong>Unsichtbaren Rat</strong>.</p>
<p>Es gibt einige Mittel seine Kettenlänge herauszufinden:es gibt angeblich einen Bettler in <strong>Katmandu</strong>, der dir die Zahl für 777 Rupiem verraten könnte und ein Typ in <strong>Sunnydale, Kalifornien</strong>, betreibt einen münzbetriebenen Wahrsage- und Wiegeautomaten, der dir deine Zahlen ausspuckt, wenn du einen Silberhalbdollar einwirfst, der in einem Schaltjahr geprägt wurde und dessen Silberanteil über 50% liegt.</p>
<p>Ein paar Veteranen erzählen, dass es wohl einige Typen gibt, die sogenannte <strong>„5er“</strong> sind, und dass weltweit eine Handvoll <strong>„4er</strong>“ herumlaufen. Aber in letzter Zeit kam das Gerücht auf, das im mittleren Westen ein Junge gesehen wurde, der ein potentieller <strong>„3er“</strong> ist.</p>
<p><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/02/human_network_ua.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1941" title="SN333" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/02/human_network_ua-300x225.jpg" alt="" width="259" height="206" /></a>Mitte der Achtziger hat sich eine Gruppe von Leuten gebildet, die sich die „<strong>Bacons</strong>“ nennen. Wobei der Namensgeber hier nicht der <strong>Doctor Mirabilis <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roger_Bacon">Roger Bacon</a></strong>, der englische Philosoph (1214–1294) und Mitautor des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Voynich-Manuskript">Voynich-Manuskript</a>, sondern <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bacon-Zahl">Kevin Bacon</a>. Diese Gruppe hält ein Auge darauf, dass potentielle <strong>„4er“</strong> und <strong>„3er“</strong> die Gelegenheit haben, ihr Netz zu knüpfen, bevor irgendein <strong>Illuminaten</strong>-Arschgesicht ihn oder sie in ihr persönliches Gemetzel im okkulten Untergrund verwickelt.</p>
<p>Und natürlich ist es nur eine Frage der Zeit, bevor ein <strong>„2er“</strong> das Licht der Welterblickt. Genau, ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/FOAF">FOAF</a> aus Fleisch und Blut, und wer auch immer ihn in der Hand hat, besitzt ein <strong>Propagandawerkzeug</strong>, das das Internet wie einen mittelalterlichen Marktschreier erscheinen lässt.</p>
<p><em>Nach einer Idee von Joe Littrell.</em></p>
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		<title>A Softer World</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 10:29:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerüchte]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[A Softer World]]></category>
		<category><![CDATA[ASW]]></category>
		<category><![CDATA[surreal]]></category>
		<category><![CDATA[TPLIF]]></category>

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		<description><![CDATA[“A Softer World” ist ein Web-Foto-Comic von Emily Horne (Fotos) und Joey Comeau (Text). Eine surreale Stimmung herrscht in den meist aus drei Fotos bestehenden Bildfolgen, die eine kurze Geschichte erzählen, die problemlos im Okkulten Untergrund stattfinden könnten. Wie auch bei „The Parking Lot is full“ können das Aufhänger für Begegnungen, Artefakte oder gar Szenarien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“<a href="http://www.asofterworld.com">A Softer World</a>” ist ein Web-Foto-Comic von Emily Horne (Fotos) und Joey Comeau (Text).</p>
<p>Eine surreale Stimmung herrscht in den meist aus drei Fotos bestehenden Bildfolgen, die eine kurze Geschichte erzählen, die problemlos im Okkulten Untergrund stattfinden könnten.</p>
<p>Wie auch bei „<a href="http://www.unknown-armies.de/artikel/the-parking-lot-is-full/">The Parking Lot is full</a>“ können das Aufhänger für Begegnungen, Artefakte oder gar Szenarien darstellen. Zumindestens regen sie bei mir die Fantasie an.</p>
<p>Hier gleich ein paar Beispiele:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.asofterworld.com/index.php?id=65"><img class="aligncenter" title="Birthday" src="http://www.asofterworld.com/clean/eatme.jpg" alt="" width="504" height="193" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.asofterworld.com/index.php?id=98"><img class="aligncenter" title="Voodoo" src="http://www.asofterworld.com/clean/voodoolove.jpg" alt="" width="504" height="193" /></a></p>
<p style="text-align: center;"> <a href="http://www.asofterworld.com/index.php?id=488"><img class="aligncenter" title="Pictures of Murders" src="http://www.asofterworld.com/clean/boys.jpg" alt="" width="504" height="183" /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nachtrag</span>: Joey Comeaus Roman “<a href="http://www.fangoria.com/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1326:one-bloody-thing-after-another-book-review&amp;catid=53:book-reviews&amp;Itemid=180">One Bloody Thing After Another</a>” ist eine Unknown-Armies-verwertbare Zombie-Geschichte angefüllt mit “blutverschmierten kopflosen Gespenstern”, “kotzende Geister”, “unerwartete erste Lieben” und “liebenswerte, aber unglaublich dämlichen Hunden”.</p>
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		<title>Besuch mit meiner Nachbarin</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 11:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerüchte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nicht einfach, unbeschadet den Okkulten Untergrund zu überleben. Vielleicht hat der ein oder andere da draußen meine Artikel vermisst, obgleich sie sehr Rar waren und die letzten qualitativ sehr nachgelassen haben. Nun, es gibt keine Entschuldigung, viel eher einen Grund: der Okkulte Untergrund fordert seinen Tribut, bei mir in Form eines mehrwöchigen Aufenthaltes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2010/10/45367113_285833-12.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1535" title="_45367113_285833-12" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2010/10/45367113_285833-12.jpg" alt="" width="349" height="179" /></a>Es ist nicht einfach, unbeschadet den Okkulten Untergrund zu überleben. Vielleicht hat der ein oder andere da draußen meine Artikel vermisst, obgleich sie sehr Rar waren und die letzten qualitativ sehr nachgelassen haben. Nun, es gibt keine Entschuldigung, viel eher einen Grund: der Okkulte Untergrund fordert seinen Tribut, bei mir in Form eines mehrwöchigen Aufenthaltes in einer geschlossenen Anstalt.</p>
<p>Jetzt bin ich raus und nachdem ich einige Zeit überlegt hatte, den Okkulten Untergrund hinter mir zu lassen, habe ich mich letztlich doch dagegen entschieden.</p>
<p>Das folgende war meine letzte Arbeit vor dem Aufenthalt in der Klinik.<span id="more-1534"></span></p>
<p>Ich zog in einer kleinen Mietwohnung, in einem etwas heruntergekommen Viertel ein. Ich verbrachte viele Tage damit, mit mir ins Reine zu kommen, als mir irgendwann meine Nachbarin auffiel. Sie war ein junges, hübsches Mädel, 25 Jahre wenn ich schätzen müsste – osteuropäische Herkunft nehme ich an. Beinahe jeden Abend bekam ich mit, wie sie Männer und auch Frauen zu sich einlud. Anfangs erregte es nur kurz meine Aufmerksamkeit, doch bald viel mir auf, dass ich die meisten ihrer Besucher, ich würde sogar behaupten ALLE, nie die Wohnung verlassen sehen habe.</p>
<p>Ich begann, die Sache genau zu beobachten, dokumentierte jeden Gast beim Betreten und nicht verlassen der Wohnung.</p>
<p>Ich hasse Kaffee, er schmeckt widerlich, aber ich trank welchen, ich rauchte eine Zigarette nach der anderen, aber eigentlich war ich Nichtraucher und ich schlief kaum noch. Die Körperhygiene war am Ende, Bart und Haare wucherten wie wild. Zähne putzte ich mir an der Tür vorm Türspion, ich versuchte ihre Tür nicht länger als 42 Sekunden unbeobachtet zu lassen, ich hatte gemessen, dass sie zwischen 43 und 85 Sekunden brauchte um aus dem Aufzug zur Tür zu gelangen um diese dann aufzuschließen oder eben umgekehrt: raus aus der Wohnung, Tür abschließen und zum Aufzug.</p>
<p>Irgendwann entdeckte ich eine Zeitlücke, in der ich einkaufen gehen, Essen kochen und all die anderen wirklich wichtigen Erledigungen machen konnte.</p>
<p>In 49 Tagen hatten 51 Besucher, Männer wie Frauen, ihre Wohnung betreten, 3 verließen diese wieder: der Klempner, der Pizzabote und ein Elektriker.</p>
<p>An Tag 50 lief zunächst alles wie immer. Es war ein Montag, in dieser Nacht war einkaufen in einem der 24h Shops angesagt. Um 2.57h beginnt meine Zeitlücke und endet zwischen 6.33h und 9.40h.</p>
<p>Es war ein verregneter Tag, kühler als sonst. Um 3.01h verließ ich meine Wohnung, machte mich mit der S-Bahn auf den Weg zum Einkaufen, da begann auch die ganze Scheisse.</p>
<p>Im Supermarkt schlenderte ich gemütlich mit meinem Einkaufswagen durch die Gänge, ich hatte die Uhr immer im Blick, auch wenn die Zeit bislang immer reichte. Mein Wagen war voll, der Einkauf sollte ja immerhin für eine Woche reichen. In einem der Eckspiegel stellte ich fest, das ich unglaublich scheusslich aussah. An der Kasse sprach mich eine Frau von hinten an, sie redete in einer mir nicht ganz bekannten Sprache, es war etwas Osteuropäisches. Zunächst ließ ich mich nicht von ihr beeindrucken, der Einkauf war mir wichtiger und ich wollte unbedingt die nächste S-Bahn erwischen, nach dem Blick in den Supermarktspiegel, beschloss ich nämlich, die restliche Zeit für Körperhygiene aufzuwenden. Als ich den letzten Artikel auf das Band stellte, sagte ich „entschuldigen Sie bitte…“ dabei drehte ich mich um und naja…, die gute Dame war weg. Gut so, eigentlich.</p>
<p>Ich erreichte die S-Bahn pünktlich, so pünktlich, dass ich es sogar noch schaffte ganz gemütlich eine Zigarette unter freiem Himmel zu rauchen, eine Erfahrung, die ich schon sehr lange nicht mehr gemacht hatte, viel zu lange.</p>
<p>Ich wohnte in einer Plattenbausiedlung, die Gebäude hier hatten zwischen zwölf und zwanzig Stockwerke. Alle irgendwann in den Sechzigern gebaut. Während ich die Treppen zu der Haustür (nicht der Wohnungstür) hinaufging, suchte ich in meiner rechten Hosentasche nach meinem Schlüssel, als ich plötzlich wieder die Frauenstimme aus dem Supermarkt mit ihrer Osteuropäischen Sprache hörte. Ich blickte sofort auf und war völlig erschrocken. Meine Nachbarin stand vor mir, also, meine Nachbarin, die, die ich beobachte. Sie zündete sich eine Zigarette an, strich mir über die Schulter und ging. Für einen Moment schaute ich ihr wie gebannt hinterher. Verdammte Scheisse!!!</p>
<p>Ein kontrollierender Blick auf die Uhr, es war gerade einmal 4.38h, mein Zeitfenster war kein Zeitfenster mehr. Ich rannte die Treppen hinauf, schloss die Haustür auf, lief zum Fahrstuhl. Der Fahrstuhl war noch unten, wir hatten eigentlich zwei Fahrstühle in diesem Gebäude, aber der andere war vor etwa drei Wochen ausgefallen und der Hausmeister hatte keine Lust sich darum zu kümmern.</p>
<p>Oben, im zehnten Stock angelangt, kam mir sofort der muffige Geruch meiner Wohnung entgegen. Ich ging zügig zu meiner Tür, meine Erwartungen wurden erfüllt. Die Tür stand offen…</p>
<p>Alles war vorbei, einfach alles. Die 49 Besucher, ihre 49 Besucher, waren alle tot und hatten ein dickes Loch im Schädel, ein Gehirn gab es nicht mehr.</p>
<p>Das weiß ich, weil ich es gesehen habe, weil die Schlampe ihre Leichen in meiner Wohnung entsorgt hatte. Sie saßen in meinen Sesseln, auf meinem Sofa, in meiner Küche, lagen in meinem Bett, liebten sich in meinem Bett. Die verdammte Schlampe hat die Leichname in meiner Wohnung entsorgt. In dem Moment konnte ich lesen, was sie mir versucht hatte zu sagen, sie hatte diesen Spruch bestimmt hundert Mal an die Wände geschrieben: „kdo se diva, ztratit ze zretele zakladni“ heute weiß ich, das es „Wer beobachtet verliert den Blick fürs Wesentliche“ bedeuten soll.</p>
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		<title>My Home is My Castle</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 06:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer(ideen)]]></category>
		<category><![CDATA[Gerüchte]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist UA: Das alltägliche Leben auf Symbolik untersuchen und überlegen, wie der okkulte Untergrund daraus das übliche Chaos machen könnte. Die aktuelle Entwicklung im US-Immobilienmarkt ist so ein Punkt, ich bin mir allerdings noch nicht sicher, was die Symbolik genau bedeutet. Die Nachwehen der Immobilienkrise bewirken Millionen von Zwangsvollstreckungen. Manchmal steht der Vollstrecker unangekündigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist UA: Das alltägliche Leben auf Symbolik untersuchen und überlegen, wie der okkulte Untergrund daraus das übliche Chaos machen könnte.</p>
<p>Die aktuelle Entwicklung im US-Immobilienmarkt ist so ein Punkt, ich bin mir allerdings noch nicht sicher, was die Symbolik genau bedeutet. Die Nachwehen der Immobilienkrise bewirken Millionen von Zwangsvollstreckungen. Manchmal steht der Vollstrecker unangekündigt im Haus und versucht Schlösser auszutauschen.</p>
<p>Das eigene Haus &#8211; gemietet oder gekauft &#8211; ist aber auch ein Schutz. Die sprichwörtliche Burg. Es muss doch etwas zu bedeuten haben, wenn dieser Schutz symbolisch genommen wird &#8211; abgesehen natürlich von der realen Gefahr der Obdachlosigkeit und der Nervigkeit des drohenden Umzugs. Die Sicherheit wird genommen, die Familie geschädigt. Zerstörerische magische Kräfte erhalten leichter Zugang und die Gefahr, dass einzelne Familienmitglieder aus dem sicheren Kreis hinaus ins Unheil &#8220;driften&#8221;, ist ebenfalls größer.</p>
<p>Was im Gegenzug bedeutet ein intaktes und gesichertes Haus, der Archetyp des Familienhauses, das Schutz bieten und warm halten soll? Können Serienkiller, Dämonen oder schädliche Magie dort überhaupt eindringen? Was geschieht mit Charakteren, die in so ein Haus einbrechen wollen?</p>
<p>Habt ihr vielleicht eine Idee dazu? Ich bin mir sicher, es steckt eine großartige Geschichte hinter dieser Symbolik, ich habe sie nur noch nicht gefunden.</p>
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