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	<title>unknown armies &#187; Macher</title>
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	<description>Das Haus der Renunziation</description>
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		<title>Zombis Blanc</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 08:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macher]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Greg Stolze]]></category>
		<category><![CDATA[Magie]]></category>
		<category><![CDATA[Unknown Armies]]></category>
		<category><![CDATA[Voodoo]]></category>

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		<description><![CDATA[Greg Stolze, Mitautor von Unknown Armies, schreibt gerade an einer neuen Geschichte, einer 4,000 Wörter Horrorstory, die er mittels Crowfunding auf Kickstarter publizieren möchte. Das Projekt läuft nur noch bis zum 17. September und je nach Spendenwilligkeit, kann der Spender zusätzlich auch noch ein mp3-File auf dem Greg die Geschichte vorliest (2$) oder einen Originaldruck [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Greg Stolze</strong>, Mitautor von <strong>Unknown Armi</strong>es, schreibt gerade an einer neuen Geschichte, einer 4,000 Wörter Horrorstory, die er mittels <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crowdfunding">Crowfunding</a> auf <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2009/08/07/kickstarter-oder-crowdfunding-ist-gar-nicht-so-einfach/">Kickstarter</a> publizieren möchte.</p>
<p>Das Projekt läuft nur noch bis zum <strong>17. September</strong> und je nach Spendenwilligkeit, kann der Spender zusätzlich auch noch ein mp3-File auf dem Greg die Geschichte vorliest (2$) oder einen Originaldruck des Covers (15$) sein eigen nennen.</p>
<p><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2010/09/zombisBlanc.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1344" title="zombisBlanc" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2010/09/zombisBlanc.jpg" alt="" width="312" height="215" /></a></p>
<p>Das Thema Voodoo läßt darauf hoffen, dass es auch Unknown Armies geeignet sein wird.</p>
<p>Greg’s Vorliebe für Voodoo-Geschichten kann man übrigens prima auf seiner frei zugänglichen <a href="http://www.gregstolze.com/fiction_library/index.html">Fiction-Library Website </a>nachlesen. Die großartige Geschichte <strong>„Ghosts: The Staight Dope“</strong> ist wohl irgendwie nie in einer Unknown-Armies-Publikation erschienen, obwohl sie das Thema <strong>„Dipsomantie und Dämonen“</strong> wirklich regelgerecht behandelt.</p>
<p>Hoffentlich erblickt <strong><a href="http://kck.st/9voHbR">Zombis Blanc</a></strong> bald das Unlicht der Erde.</p>
<p>Link:  <a href="http://www.kickstarter.com/projects/gregstolze/zombis-blanc">http://www.kickstarter.com/projects/gregstolze/zombis-blanc</a></p>
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		<title>Macher</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 14:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macher]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[von links nach rechts: Tom (Cthulhu / UA), Malik (Heredium), Amel (Unknown Armies). Man sieht wie schwer es ist Adepten aufs Foto zu bannen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Macher" src="http://unknown-armies.de/image/macher.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>von links nach rechts: Tom (Cthulhu / UA), Malik (Heredium), Amel (Unknown Armies). Man sieht wie schwer es ist Adepten aufs Foto zu bannen.</p>
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		<title>Eine Liebeserklärung an die Nackte Göttin</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 08:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macher]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Nackte Göttin]]></category>

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		<description><![CDATA[Then I saw her face, now Im a believer Not a trace of doubt in my mind. Im in love, Im a believer! I couldnt leave her if I tried. - The Monkees I&#8217;m a believer Das ist ja wohl eindeutig DER Song für Pornomantie oder? Das ist fast schamlos :-] [youtube XfuBREMXxts]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Then I saw her face, now Im a believer<br />
Not a trace of doubt in my mind.<br />
Im in love, Im a believer!<br />
I couldnt leave her if I tried.<strong><br />
</strong></em><strong>- The Monkees<br />
</strong>I&#8217;m a believer</p>
<p>Das ist ja wohl eindeutig DER Song für Pornomantie oder? Das ist fast schamlos :-]</p>
<p style="text-align: center;">[youtube XfuBREMXxts]</p>
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		<title>Automaten, Enten und der Schreiber</title>
		<link>http://www.unknown-armies.de/artikel/automaten-enten-und-der-schreiber/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2008 11:53:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macher]]></category>
		<category><![CDATA[Automaten]]></category>
		<category><![CDATA[Ente]]></category>
		<category><![CDATA[Mechanomantie]]></category>
		<category><![CDATA[Uhrwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Has he lost his mind? Can he see or is he blind? Can he walk at all Or if he moves will he fall? Is he alive or dead? Has he thoughts within his head? We&#8217;ll just pass him there Why should we even care? - Iron Man Black Sabbath Der Wortstamm von Automat ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Has he lost his mind?<br />
Can he see or is he blind?<br />
Can he walk at all<br />
Or if he moves will he fall?<br />
Is he alive or dead?<br />
Has he thoughts within his head?<br />
We&#8217;ll just pass him there<br />
Why should we even care?</em><br />
<strong>- Iron Man<br />
Black Sabbath</strong><br />
<em><br />
Der Wortstamm von Automat ist aus zwei altgriechischen Stämmen zusammengesetzt und bedeutet etwa von selbst tun, sich selbst bewegend.</em><br />
<strong>- Wikipedia</strong></p>
<p><em>Du bist ja </em>so<em> veraltet.</em><br />
<strong>- Unknown Armies Grundregelwerk zum Thema Mechanomanten</strong></p>
<p>Du weiß gar nicht wie veraltet du wirklich bist! Leute die gerne an Dingen rumgeschraubt haben gab es schon bei den alten Griechen. Die Story von <strong>Ikarus</strong> kennst du sicher. Das war der Typ der zu nah an die Sonne geflogen ist. Sein Vater war <strong>Daidalos </strong>(<em>daidallein</em> heißt so viel wie kunstvoll arbeiten) und der war ein echter Mechanomant. Seine gebauten Figuren sollen lebensecht gewesen sein und sein Name war im ganzen Land bekannt. Er hat auch die Flügel entworfen mit denen er und sein Sohn von der Insel Minos entkommen wollten und das Labyrinth für den Minotaurus hat er auch gebaut. Er war ganz sicher von Hephaistos gesegnet. Das war einer der alten Götter der mit Fahrzeugen herumfuhr und sich Automaten-Dienerinnen baute. Okay, niemand weiß ob es die wirklich gab, aber dafür kennt jeder diesen <strong>Archimedes</strong>!</p>
<p><img class="alignright" style="float: right;" src="http://unknown-armies.de/image/Heron_von_Alexandria.jpg" alt="Heron von Alexandria" width="200" height="252" />Archimedes, <strong>Heron</strong>, <strong>Euklid</strong> und <strong>Pythagoras</strong> (dem ein oder anderen begegnet man ja irgendwann mal in der Schule) gab es wirklich. Da die vier Jungs aus Alexandria kamen rechnete man ihre Verdienste der <em>Alexandrinischen Schule</em> zu. Heron z.B. war Mathematiker und Ingenieur und baute Tempeltüren die sich wie von Geisterhand öffneten oder Musikmaschinen. Klingt zuerst nicht besonders beeindruckend, aber wenn man überlegt, dass das schon gut 2000 Jahre her ist (+/- 300 Jahre) – Wow! Heron hatte auch Ideen für Vögel die mit den Flügeln schlugen und zwitscherten, dazu Zaubermaschinen die Wasser in Wein verwandelten (die Geschichte hat dann ein anderer Typ noch mal ohne Maschine bewerkstelligt) oder auch Weihwasser rausrückten wenn man eine kleine Spende daließ.</p>
<p>Drehen wir die Uhr mal nach vorn – Nächster Stopp Hochmittelalter!</p>
<p><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://unknown-armies.de/image/ThomasvonAquin.jpg" alt="Thomas von Aquin" width="180" height="274" /><strong>Thomas von Aquin</strong> (Dominikaner, Philosoph, Theologe, Heiliger in der römisch katholischen Kirche; 1225–1274) und sein Lehrer <strong>Albertus Magnus</strong> brauchten wohl Schutz, denn warum sonst sollten sie wohl einen Türsteher bauen? Er soll die Ankömmling mit „Salve“ begrüßt haben und gefragt haben, was die Reisenden wollten, bevor die Besucher eintreten durften. Faszinierend wie das ein Automat aus Metall, Holz, Wachs und Leder hinbekommen hat! Leider gibt es diesen Automaten nicht mehr, denn Thomas zerschlug ihn eines Tages da ihm das ständige Gefrage auf die Nerven fiel.</p>
<p>Wichtigste Erfindung war jedoch das Uhrwerk. Das Herz eines jeden Uhrmachers. Damit waren die Wasseruhren total out. Im frühen 14. Jahrhundert gab es dann schon diese tollen Uhrenspiele mit kleinen Männchen die sich Hämmer auf die Köpfe hauten und von einem zum anderen Haus auf festen Bahnen wanderten.</p>
<p>Wir befinden uns jetzt in der Renaissance. Waren Mechanomanten der Alexandrinischen Schule nur in der Lage Modelle zu bauen, so war es jetzt möglich auch menschengroße Modelle zu bauen. <strong>Da Vinci</strong> zum Beispiel hat sich daran versucht. Er hat nämlich nicht nur die Mona Lisa gemalt und Flugmaschinen konstruiert. Leonardos Automat konnte seine Arme bewegen, sich aufsetzen und seinen Kopf drehen. Sein französischer Kollege <strong>Salomon de Caus</strong> war auch ganz erfolgreich, aber noch etwas altmodisch. Er entwickelte die Automaten von Heron weiter und stattete den Palast des Herzogs von Burgund in Saint-Germain bei Paris mit Figuren aus. Er benutze keine Uhrwerke sondern hielt am Wasser fest. Er war aber eine Koryphäe auf dem Gebiet der lebensgroßen Automaten und an vielen Königshöfen gab es Konstrukte die auf seine Pläne zurückgingen. Man darf gar nicht darüber nachdenken welche Könige und Fürsten vielleicht durch solche Automaten ersetzt wurden&#8230;</p>
<p><strong>Karl V.</strong> (1500-1558) hatte übrigens auch Spaß an diesen kleinen Spielereien und sein Ingenieur Juanelo Turriano (der auch so langweilige Dinge machte wie Toledo mit Wasser zu versorgen) baute nach Karls gezwungener Abdankung einige kleine Kunstwerke zur Aufheiterung. Turriano war im übrigen ein äußerst mächtiger Mechanomant – Er hatte einen Automaten der für ihn einkaufen ging. Schaut man sich die Technik dieser Zeit an, sieht man, dass viele Methoden unabhängig voneinander wiedererfunden worden sind, was ja nicht verwunderlich ist, wenn man für jedes Meisterwerk ein Teil seiner Erinnerung aufgeben muss&#8230;</p>
<p>Weiter in der Zeit: 18. Jahrhundert – Hochzeit der Automaten!</p>
<p><strong>Wolfgang von Kempelen</strong> war ein Scharlatan. Er hat die Kunst nie verstanden. Er baute den Schachtürken, steckte einen armen Kerl hinein und ließ ihn Schachspielen. Kempelen wollte keine Opfer bringen für die wahre Mechanomantie – wie armselig. Klar, er hat als Ingenieur was geleistet aber ein Adept war er nicht. Alles Betrug!</p>
<p><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://unknown-armies.de/image/DieEnte.jpg" alt="Die Ente" width="250" height="240" />Jetzt kommen wir zum großen Meister. Der dicken Hose der Uhrmacher. Der Entenmacher  <strong>Jacques de Vaucanson</strong> (1709–1782) kam 1735 nach Paris. Automaten waren gerade ganz großes Kino, doch zuerst beschäftigte er sich mit Anatomie. Sein erstes Projekt war der Schäfer. Er konnte Flötespielen, hatte Lippen, Mund, Zunge – war aber kein anatomisches Modell. Blasebälge und Uhrwerke waren die Antriebe des Schäfers und er sorgte für großes Aufsehen in dem guten alten Jahr 1738. Er baute noch einen Schäfer, der Flöte spielte und sich auf einem Tambourin begleitete. Vaucansons Traum war es, einen akkurat funktionierenden künstlichen Menschen zu kreieren, doch es sollte nur eine Ente sein. Aber was für eine! Die Ente bestand aus 400<img class="alignright" style="float: right;" src="http://unknown-armies.de/image/JacquesdeVaucanson.jpg" alt="Jacques de Vaucanson" /> Einzelteilen (das passt in kein Überraschungsei), konnte mit den Flügeln schlagen, schnattern, Wasser trinken und (halt dich fest) verdauen: Sie pickte Körner, verdaute die Körner in einem künstlichen Darm und&#8230; na ja es kam auch wieder raus, in naturgetreuer Konsistenz wie es heißt. Der Darm bestand aus einem Gummischlauch – dem ersten seiner Art (wurde von Jacques nebenbei erfunden). Vergiss Furby – hol dir die Vaucanson-Ente!</p>
<p><strong>Voltaire</strong> sagte über Vaucanson übrigens: „<em>Der kühne Vaucanson, Gegner von Prometheus, schien, die Natur nachahmend, das Feuer des Himmels zu nehmen, um die Körper zu beleben.</em>“ Leider war das auch Vaucansons letzter Automat, man darf nicht fragen welchen Preis er für den Bau der Ente wohl bezahlt haben mag. Es gibt übrigens kein erhaltenes Exemplar von Vaucansons Automaten. Wo die Ente heute lebt ist nicht bekannt.</p>
<p><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://unknown-armies.de/image/Pierre_Jaquet-Droz.jpg" alt="Pierre Jaquet-Droz" />Nun kam das Ganze in Schwung. Das Vater &amp; Sohn Team <strong>Pierre &amp; Henri-Louis Jaquet-Droz</strong> bauten zusammen mit ihrem „Mechaniker“ <strong>Jean-Frédéric Leschot</strong> gegen 1770 ein Dreigestirn an Automaten, die sogar heute noch funktionieren und für Mechanomanten eine Pilgerreise wert sind (Die Reise geht ins Schweizer Kanton Neuenburg: 803 km² groß, 169,640 Einwohner). Die Automaten tourten bereits durch ganz Europa, wurden wie Rock-Stars empfangen und konnten gegen einen kleinen Obolus besichtigt werden. <a title="Der Schreiber" href="http://unknown-armies.de/image/JaquetDrozSchreiber.jpg" target="_blank"><img class="alignright" style="float: right;" src="http://unknown-armies.de/image/JaquetDrozSchreiber_klein.jpg" alt="Der Schreiber" /></a>Der krasseste Automat ist der Schreiber: 70cm hoch, Gänsekiel in der Hand, sitzt vor einem kleinen Tisch, bewegliche Augen, beweglicher Kopf und er schreibt jeden beliebigen Text von 40 Zeichen Länge und ist seit 1770 in Betrieb! Der Text wird auf einem Rad codiert und ein Buchstabe nach dem anderen wird abgearbeitet. Zuerst taucht der Schreiber seinen Kiel in die Tinte, schüttelt überflüssige Tinte ab und dann schreibt er alles fein säuberlich auf, setzt die Feder auch ab, schreibt mehrzeilig und beachtet Leerzeichen.</p>
<p>Die letzten großen Künstler die noch in der goldenen Zeit lebten und noch nicht alt waren, waren die Magier. Keine Adepten oder so. Nein, die Bühnenmagier, Illusionisten und Unterhaltungskünstler. <strong>Houdin</strong> (nein, nicht <strong>Houdini</strong>, sondern Jean Eugène Robert-Houdin) war einer von ihnen. Kluger Kopf und guter Ingenieur wenn es um Automaten ging. Stammte aus einer Uhrmacherfamilie. Gab nur einen der noch besser war: <strong>Stèvenard</strong>. Franzose, Magier und Zeitgenosse von Houdin. Er war ein unglaublicher Mechanomant, baute kleine aber hochkomplexe Apparaturen und stellte sie in einem Pariser Automatentheater aus. Stèvenard hatte einen Zauberer gebaut, der konnte 10 Minuten lang eine Show abliefern – total irre! Vögel so groß wie Fliegen, Gegenstände die auftauchten und wieder verschwanden, ein unfassbares Meisterwerk.</p>
<p>Soweit die Geschichte der Automaten. Man sieht gleich, damals waren die Mechanomanten ganz vorne dabei. In gewisser Weise sind sie ja tragische Figuren, denn sie haben durch ihre fortschrittlichen Ideen und ihren konstanten Blick in die Zukunft die Technik vorangebracht und so ihre heutige Bedeutungslosigkeit herbeigeführt. Aber sie hatten zumindest ihren großen Auftritt auf der Bühne und verschwunden sie ja nicht. Unter einigen Adepten geht ja das Gerücht um, dass der Schreiber von Jaquet-Droz noch einen Code enthält und das die Vaucanson-Ente noch irgendwo auf der Welt wartet um die Mechanomantie noch einmal in ein goldenes Zeitalter zu führen.</p>
<p><em>Mein Dank geht an <strong>Crisis &amp; gemüse-ghoul</strong> die im <a href="http://www.okkulter-untergrund.de/forum/index.php/topic,894.0.html" target="_blank">Okkulten-Untergrund</a> auf die Geschichte der Automaten verwiesen.</em></p>
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		<title>SLCs: Piotr und Lenka Wozniak</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 08:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macher]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit die 11-jährige Lenka denken kann, ziehen sie und ihr Vater mit einem Wanderzirkus durch die Lande und sagen zahlungswilligen Kunden die Zukunft voraus. Sie war die heimliche Attraktion bei den Schaustellern, ihre niedliche Art und freundliche Natur machten sie beliebt besonders bei Müttern oder solchen, die es werden wollten. Ihre Unschuld war es auch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="kqai">Seit die 11-jährige Lenka denken kann, ziehen sie und ihr Vater mit einem Wanderzirkus durch die Lande und sagen zahlungswilligen Kunden die Zukunft voraus. Sie war die heimliche Attraktion bei den Schaustellern, ihre niedliche Art und freundliche Natur machten sie beliebt besonders bei Müttern oder solchen, die es werden wollten. Ihre Unschuld war es auch, die es ihr angeblich ermöglichte mit den Geistern in Kontakt zu treten, um auf diese Weise etwas über die Zukunft ihrer Kunden zu erfahren.</p>
<p id="hdql">Ihr Zelt war dunkel und gemütlich, doch aromatische Duftkerzen und so mancher okkult wirkender Gegenstand sorgten für eine leicht unheimliche Atmosphäre. Lenkas Vater Piotr stand immer vor dem Zelt, nahm das Geld der Kunden entgegen und hielt die Ohren offen. Wenn er ins Zelt ging, um neue Kunden &#8220;anzumelden&#8221;, gab er Lenka eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Informationen aus besagten Gesprächen, damit sie sie in ihre Weissagung einbauen konnte. Lenka war ein kleines Genie, wenn es darum ging, den Leuten genau das zu sagen, was sie hören wollten, was ihr einen steten Kundenstrom einbrachte.</p>
<p id="jkm7">Piotr und Lenka behaupten zwar, sie kämen aus Polen doch in Wirklichkeit sind sie Amerikaner. Ihre richtigen Namen sind Peter und Laura Williams. Vielleicht fanden sie, dass ihre Künstlernamen und eine Herkunft aus Polen besser zu Wahrsagern und Geistersehern passten, vielleicht haben sie diese Identitäten aber auch nur angenommen, weil es in Schaustellerkreisen üblich ist, aus fremden Ländern zu kommen, oder weil die Familie von Lenkas Mutter ursprünglich aus Polen stammt, obwohl sie bereits seit zwei Generationen in Amerika lebte.</p>
<p id="hqh7">Lenkas Mutter verstarb im Kindbett. Am Anfang fiel es Piotr nicht leicht, sich um seine Tochter zu kümmern und gleichzeitig zu arbeiten, deshalb beschränkte er sich in den ersten Jahren nach ihrer Geburt darauf, beim Auf- und Abbau zu helfen und andere Hilfsarbeiten zu erledigen. Die anderen Schausteller halfen ihm so gut sie konnten, kümmerten sich um die kleine Lenka oder sahen einfach großzügig darüber hinweg, wenn Piotr nicht arbeiten konnte, weil sie krank war. Sobald Lenka groß genug war, spannte er sie in die Arbeit mit ein. Sie verkaufte Süßigkeiten, sammelte den Müll auf oder sah einfach niedlich lächelnd auf dem Schoß ihres Vaters, wenn er Eintrittskarten verkaufte.</p>
<p id="mhgx">Mit sechs Jahren begegnete Lenka ihrem ersten Geist. Sie hatte die besondere Gabe einer außerordentlichen Empathie, ja schien manchmal eher von den Sorgen und Wünschen ihrer Mitmenschen zu wissen, als diese selbst. Vielleicht konnte sie deshalb Geister sehen, denn Geister sind Emotion pur; nur ihre Emotionen sind es, die sie in unserer Welt festhalten und sie daran hindern in die nächste Welt weiterzureisen. Lenka hatte zunächst Angst vor den verzweifelten oder wütenden Wesen, die ab und zu ihre Nacht bevölkerten, doch eine alte Frau, die eines Abends eine Karte von ihr kaufte, erklärte ihr, was die Wesen wollten und dass sie ihr nichts tun konnten. Lenka hätte die Frau gern mehr gefragt, doch sie verschwand gleich nach der Vorstellung und tauchte erst viele Monate später als Geist wieder auf, um sich von Lenka zu verabschieden und sie zu warnen. Sie warnte das Mädchen vor einem Schatten, der ihr einst den Vater stehlen würde, dann verschwand sie mit einem letzten Winken ins &#8220;Danach&#8221;.<br id="uw_a" /></p>
<p><span style="font-size: large;">Der Geist, der ihren Vater fraß</span></p>
<p id="dj:i">Vor genau einem Jahr gastierten die Schausteller auf einem verfluchten Ort irgendwo im Schwarzwald. Ein Dämon lebte hier, der Menschen fraß und er fraß auch Lenkas Vater. Sie saß über das Wasserbecken gebeugt, in dem sie die Zukunft einer Kundin lesen wollte und sah im spiegelnden Wasser das Bild eines Schattens, der in ihren Vater fuhr. Der Schock war groß. Lenka spürte, wie ihr Herz für kurze Zeit aussetzte und hörte Rauschen wie von einer einzigen großen Welle ihn ihren Ohren. Der Schreck kam wie ein kurzer Tod über sie und riss ihren eigenen Geist aus dem Körper. Sie selbst wurde kurz zu einem Dämon und fuhr in den Körper ihres Vaters, um ihn vor dem fremden Wesen zu retten. Doch sie kam zu spät. In den wenigen Sekunden, die nötig waren, um aus ihrem Körper heraus- und in den von Piotr hineinzufahren, hatte der Dämon alles vernichtet, was ihren Vater ausgemacht hatte. Nur der Körper war zurückgeblieben, in dem Lenka nun wie in einem leeren Lagerhaus nach ihrem Vater rief.</p>
<p id="cwp_"><span style="font-size: large;"> Lenka und Piotr auf Reisen</span></p>
<p id="a058">Lenka war zu diesem Zeitpunkt elf Jahre alt und machte vielleicht das einzig Mögliche für ein Kind in ihrem Alter: Sie tat so als wäre ihr Vater noch da. Ihr Geist war nicht nur kurz von ihrem Körper gelöst worden, sondern dauerhaft, sie konnte allerdings in leere Körper hineinfahren und diese benutzen (je nach gewünschtem Abenteuer kann sie vielleicht auch, ohne dass es ihr bisher bewusst wäre, &#8220;besetzte&#8221; Körper übernehmen). So wechselt sie also seit diesem Tag zwischen ihrem Körper und dem ihres Vaters hin und her und versucht verzweifelt den Eindruck eines normales Lebens von Vater und Tochter aufrechtzuerhalten.<br id="j3_w" /></p>
<p>Häufig sehen die anderen Schausteller seitdem, wie Piotr seine schlafende Tochter auf dem Arm trägt, wenn sie nicht im Zelt sitzt und Kunden berät. Lenka hat ihre Art die Zukunft vorauszusagen geändert und begibt sich seit diesem Tag häufig in eine Trance, um mit den Geistern sprechen zu können. Manchmal fällt sie sogar mitten im Satz in diese Trance und kehrt erst Minuten später wieder daraus zurück. Ihr Vater sitzt indes häufig vor dem Zelt auf seinem Stuhl und hält schlafend das Schild, das Besucher auf die Attraktion des Geisterseherkindes aufmerksam macht.</p>
<p>Die beiden sind eigenartig geworden, heißt es unter den Schaustellern. Es ist, als wären sie nicht mehr sie selbst. Eine unheimliche Aura scheint Vater und Tochter zu umgeben und immer wieder geschehen seltsame Dinge. Die Schausteller haben von dem Abend, an dem der Dämon Lenkas Vater fraß, kaum etwas mitbekommen. Piotr war &#8220;krank&#8221; geworden und hatte tagelang im Bett gelegen und sich von Lenka bemuttern lassen. Doch irgendwann war er wieder gesund geworden und konnte wie gewöhnlich seiner Arbeit nachgehen. Die beiden waren seit diesem Tag aber verändert und so mancher munkelt, dass Piotr an seiner Krankheit fast gestorben und von seiner Tochter mit einem Trick gerettet worden wäre. Die Schausteller erzählen unter vorgehaltener Hand, dass der Tod bis heute auf ihn lauert, um ihn doch noch in seine Klauen zu bekommen.</p>
<p id="z.3:">Die seltsamen Ereignisse, die seit dieser Zeit immer wieder in der Nähe der Schausteller geschehen, haben aus Lenkas Sicht nichts mit dem Vorfall mit dem Dämon zu tun. Vielleicht hat sie damit recht, vielleicht ist es aber auch der Dämon, der ihren Vater fraß, der mit den Schaustellern mitreist und seinen eigenen undurchsichtigen Zielen nachgeht. Vielleicht hat der Vorfall aber auch Geisterjäger oder &#8211; noch schlimmer &#8211; andere Dämonen oder Geister angelockt.</p>
<p id="uknh"><span style="font-size: large;"> Lenka und Piotr im Abenteuer</span></p>
<ul>
<li>Der Dämon ist noch da. Seit einem Jahr verfolgt er Lenka, die wesentlich größere Macht über Geister hat, als sie sich je vorstellen könnte. Der Dämon weiß, dass dem Mädchen weder seine Anwesenheit noch ihre Macht bekannt sind. Einen direkten Angriff vermeidet er aus Angst, sie könnte unbewusst ihre Kräfte einsetzen und ihn vernichten. Also beobachtet er das Mädchen auf der Suche nach einer Schwachstelle. Doch der Dämon muss sich auch weiterhin ernähren, weshalb es im letzten Jahr immer wieder zu Todesfällen in den Orten kam, in denen der Wanderzirkus gastierte.</li>
<li>Piotrs Geist ist nicht ganz gefressen worden. Er konnte verletzt flüchten. Wird allerdings ein Teil eines Geistes gefressen, selbst wenn dieser danach noch in der Lage ist zu fliehen, sind die übrig gebliebenen Teile verändert. Man stelle sich einen Menschen vor, dem man Teile seiner Erinnerungen und persönliche Eigenschaften wie die Güte oder die Moral stielt. Was übrig bleibt ist verrückt und gefährlich. Der Geist von Piotr hat nur noch eine grobe Ahnung, wer oder was er ist. Er verfolgt die einzige Person, die ihm bekannt vorkommt: seine Tochter. Piotrs Anwesenheit ist wie ein Spuk, auf den die Charaktere bei einem Besuch aufmerksam werden könnten. Und ist der Geist vielleicht gefährlich in seinem Wahn, hat er vielleicht Fähigkeiten, die auch Menschen in Gefahr bringen können? Und was tut ein Geist ohne Moral und Güte?</li>
<li>Die Charaktere besuchen Lenka und ihren Vater, auf der Suche nach einer Antwort. Geschichten über das geistersehende Mädchen gibt es zuhauf; Gerüchte über ihre besonderen Fähigkeiten und ihre seltsame Art eilen ihr voraus. Welche Antworten wird das Mädchen wohl für die Charaktere parat haben, und wohin werden sie diese führen? Und inwieweit beeinflusst der Dämon die Antworten des Mädchens, der sie immer noch beobachtet und nur darauf wartet, dass sie reif ist, um auch verspeist zu werden?<br id="zod3" /></li>
</ul>
<p id="y_2c"><span style="font-size: large;">Personen und Wesen</span></p>
<p id="j74e"><strong><span style="font-size: medium;">Laura Williams alias Lenka Wozniak</span></strong></p>
<p id="m:sp" class="MsoNormal"><strong id="bssh">Beschreibung: </strong>Ein blondes Mädchen von 12 Jahren mit leichtem Überbiss und vielen Sommersprossen.<br id="sqkz" /></p>
<p id="y7a0" class="MsoNormal"><strong id="dj:-">Persönlichkeit:</strong> Wie Mädchen in diesem Alter halt sind. Sie hat einen neuen iPod.<br id="ipox" /></p>
<p id="iakp" class="MsoNormal"><strong id="hcg4">Obsession:</strong> Ihr Vater<br id="j9bs" /></p>
<p id="j54y" class="MsoNormal"><strong id="l6-7">Wutimpuls:</strong> Nicht wissen, wo ihr Vater bzw. sein Körper ist, <strong id="ocze">Furchtimpuls:</strong> Einsamkeit (Isolation), <strong id="v-2m">Tugendimpuls:</strong> Tiere.<br id="h5yp" /></p>
<p id="dp17" class="MsoNormal"><strong id="hqps"> </strong></p>
<p id="ywr3" class="MsoNormal"><strong id="r1vl">Körper 30. </strong>Laufen 25 %, Klettern 35 %, Entwinden 30 %<br id="ojil" /></p>
<p id="k.jf" class="MsoNormal"><strong id="kknw">Schnelligkeit 40. </strong>Ausweichen 35 %, Initiative 20 %, Durch Menschenmengen rennen 40 %<br id="pm6q" /></p>
<p id="u-64" class="MsoNormal"><strong id="zfq9">Verstand 40.</strong> Geschichten ausdenken 25 %<br id="d723" /></p>
<p><strong id="ue5d">Seele 40. </strong>Lügen 45 %, Geister beeinflussen* 35 %, Astralreise** 45 %<br id="k9m2" /><br id="ybpc" /><strong id="sdof">*Geister beeinflussen:</strong> Lenka kann Geister sehen und kann sogar Einfluss auf sie nehmen. Sie kann die Fertigkeit wie eine Waffe (Schusswaffenschaden) gegen Geister und Dämonen einsetzen oder sie in Gehorsam zwingen. Sie weiß allerdings bisher nur, dass sie sie sehen kann.<br id="r_qy" /><strong id="n.th">**Astralreise:</strong> Lenka kann ihren Körper verlassen und sich wie ein Dämon fortbewegen und versuchen andere Körper zu übernehmen.</p>
<p id="qjdi"><strong><span style="font-size: medium;">Peter Williams alias Piotr Wozniak</span></strong></p>
<p id="ewxo">(Dies ist ein mögliches Beispiel für Werte für Piotrs Werte, nachdem er teilweise vom Dämon gefressen wurde.)</p>
<p id="ax3n">In dieser Version von Piotr wurde sein Mitgefühl, ein Teil seiner Liebe (der mit Mitgefühl und Aufopferung zu tun hat) und ein Großteil seiner Erinnerungen gestohlen. Er weiß, dass er Liebe für Lenka empfindet, aber nicht mehr, was genau das bedeutet. Er verfolgt sie wie ein eifersüchtiger Liebhaber und empfindet Dinge für sie, für die er sich, wenn er noch ganz vorhanden wäre, abgrundtief schämen würde. Er tötet und verfolgt Menschen, von denen er glaubt, dass sie Lenka zu nahe gekommen sind. Piotr kann noch an seinen früheren Namen erinnert werden, hört er ihn stockt er in seinen Handlungen und ist gutem Zureden ein wenig zugänglich.</p>
<p><strong id="vwlm">Körper 0 </strong> (bzw. der Wert von der Person, die er gerade übernommen hat)</p>
<p id="m.sz" class="MsoNormal"><strong id="jqcj">Schnelligkeit 45</strong> (bzw. der Wert von der Person, die er gerade übernommen hat)<br id="mu8w" /></p>
<p id="zgp-" class="MsoNormal"><strong id="rsjz">Verstand 25</strong><br id="qu:." /></p>
<p id="cxze"><strong id="pab3">Seele 15</strong></p>
<p id="cxze"><strong><span style="font-size: medium;">Der Dämon</span></strong></p>
<p id="jet0" class="MsoNormal">Der Dämon ist uralt und hat den letzten Rest seiner Menschlichkeit schon lange verloren. Um sich überhaupt daran zu erinnern, wie es ist zu leben, braucht er Seelen, die er buchstäblich zerreißt und auffrisst wie ein Löwe rohes Fleisch frisst.</p>
<p id="fk5l" class="MsoNormal"><strong id="h-7q">Körper </strong><strong id="s8q_">0 </strong> (bzw. der Wert von der Person, die er gerade übernommen hat)<strong id="nnrr">.</strong> Aufrappeln (siehe Unknown Armies Grundregelwerk S. 391) auf Höhe des Körperwertes</p>
<p id="u8ia" class="MsoNormal"><strong id="yqof">Schnelligkeit </strong><strong id="cruk">65 </strong> (bzw. der Wert von der Person, die er gerade übernommen hat)</p>
<p id="jbi5" class="MsoNormal"><strong id="w_tz">Verstand 45</strong><br id="b777" /></p>
<p><strong id="h590">Seele 40.</strong> Seelen fressen (Nahkampfschaden +6) 40 %<br id="x6.o" /></p>
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		<title>König Latte</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 05:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macher]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Scheiße&#8230; alles&#8230; Scheiße&#8230;&#8221; Eigentlich eine Phrase welche alltäglich von irgendwelchen Suizidgefährdeten Teenies daher gesagt wird, weil sie ihrer ach so geliebten Boyband nachtrauern, welche sich zum x-ten male auflösen wollen. Aber dieses tragisch gesprochene Wort Scheiße, es kam nicht von irgendeinem x-beliebigen Gör, es kam von einem erwachsenen Mann. Es kam von einem alten Mann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="postbody"><em>&#8220;Scheiße&#8230; alles&#8230; Scheiße&#8230;&#8221;</em></span><span class="postbody"> Eigentlich eine Phrase welche alltäglich von irgendwelchen Suizidgefährdeten Teenies daher gesagt wird, weil sie ihrer ach so geliebten Boyband nachtrauern, welche sich zum x-ten male auflösen wollen. Aber dieses tragisch gesprochene Wort <em>Scheiße</em>, es kam nicht von irgendeinem x-beliebigen Gör, es kam von einem erwachsenen Mann. Es kam von einem alten Mann mit einem riesen Schwannek. Ein Mordsding war das. Schon zur Zeiten der STILWBB hatte dieser enorme Riemen die Massen bewegt. Und jetzt? Mittlerweile war es still geworden um den größten Prügel der NWA, vor dem sich einst Nakedman ehrfürchtig verbeugte. Er hatte sich zurück gezogen. Keine NWA mehr. Keine Pornodrehs mehr&#8230; na ja&#8230; nicht mehr sonderlich viele Pornodrehs mehr&#8230; was nicht heißt das die Castings nicht vom Chef höchstpersönlich durchgeführt worden sind&#8230; aber na ja&#8230; im Vergleich zu den guten, alten Tagen war es still geworden, ja, man konnte beinahe sagen der &#8220;Porn Star&#8221; war sesshaft geworden.</span></p>
<p><span class="postbody"><em>&#8220;Laaaangweilig&#8230;&#8221;</em></span></p>
<p><span class="postbody">Irgendwie konnte einem der Anblick leid tun. Nun ja, viele werden sich jetzt fragen weshalb man Mitleid mit einem scheiße reichen Porno Millionär haben sollte, der alles haben kann was er will und nicht nur von einer heißen Braut umgeben wird, aber die Begründung ist doch so einfach: Es ist einfach der gute alte Les. Jeder mag ihn, jeder liebt ihn, hey, mal ganz ehrlich, wer kann ihm schon böse sein? Irgendwer? Na? Ihr könnt ruhig ehrlich sein? Irgendwer aus der letzten Reihe vielleicht?</span></p>
<p><span class="postbody"><strong>Stimme 1 aus der letzten Reihe:</strong> <em>&#8220;Nein.&#8221;</em></span></p>
<p><span class="postbody"><strong>Stimme 2 aus der letzten Reihe:</strong> <em>&#8220;Nö.&#8221;</em></span></p>
<p><span class="postbody"><strong>Stimme 3 aus der letzten Reihe:</strong> <em>&#8220;Nope.&#8221;</em></span></p>
<p><span class="postbody">Dann ist ja gut. Wo waren wir? Genau, Mitleid. Er machte einfach nicht den glücklichsten Eindruck. Beinahe leblos verharrte er in dem fürchterlich bequem aussehenden, schwarzen Ledersessel, über welchem ein mit Echtheitszertifikat verziertes Bärenfell mit der Aufschrift <strong>&#8220;YOGI&#8221;</strong> hing, dem furchtbar teuren Whiskey in dem nicht minder teuren Glas in der Hand und mit der brilliantbesetzten Sonnenbrille auf der Nase. Es schien fast so als sei er müde geworden. Müde von dem mittlerweile eingetretenen Alltagstrott. Es schien ihm etwas zu fehlen und das waren nicht die aufgespritzten, künstlichen Lippen welche seinen&#8230; <strong><span style="color: red">ZENSIERT</span></strong> &#8230;und dabei gierig&#8230; <strong><span style="color: red">ZENSIERT</span></strong> &#8230;auf und ab ging der Ritt wobei ihre&#8230; <strong><span style="color: red">ZENSIERT</span></strong> &#8230;&#8221;hohoho, holla die Waldfee&#8221; konnte man da nur noch sagen, bis letztendlich zur Krönung der Finale&#8230; <strong><span style="color: red">ZENSIERT</span></strong> &#8230; jaha, und das alles gibt es auch auf Video. Man, alleine diese Erzählung verursacht doch schon einiges. Auf jeden Fall war es nicht diese Sache die ihm fehlte, es war etwas anderes. Nichts belangloses scheinbar, sonst würde es ihm nicht so auf das Gemüt schlagen.</span></p>
<p><span class="postbody"><em>&#8220;Ich vermisse einfach die gute alte Zeit&#8230; Ed&#8230; Skiba&#8230; die Olsens&#8230; das Llama&#8230; das waren noch Zeiten. Als die Milchbubis noch mit dem Paddel nach Hause getrieben wurden, als ein Name allein reicht um Armeen von Gegner zu vertreiben&#8230; hach, wie ich es vermisse&#8230;&#8221;</em></span></p>
<p><span class="postbody">Les und Wrestling? Will der alte Sack etwa wieder in den Ring? Erinnern wir uns kurz: Les war einer der erfolgreichsten Wrestler der NWA. Rekordhalter des NWA Iron Man Titels, welchen er gleich zwei mal hielt. Dazu zeigte er in unzähligen Matches welche klasse er besitzt und dann wurde es ruhig&#8230; bis zu seinem glorreichen Cumback: <strong><span style="color: gold">STUDIO 69</span></strong>&#8230; gut, okay, es ging in die Hose. Ein Flopp, ja, ja, hackt ruhig drauf rum. Es war einfach nichts für Les, mit einem <strong>FSK 14</strong>-Format zu arbeiten. Ist das nicht verständlich?</span></p>
<p><span class="postbody"><strong>Stimme 2 aus der letzten Reihe:</strong> <em>&#8220;Eher peinlich.&#8221;</em></span></p>
<p><span class="postbody"><strong>Stimme 1 aus der letzten Reihe:</strong> <em>&#8220;Äußerst blamabel.&#8221;</em></span></p>
<p><span class="postbody"><strong>Stimme 3 aus der letzten Reihe:</strong> <em>&#8220;Nope.&#8221;</em></span></p>
<p><span class="postbody"><strong>Kleiner, fetter, hässlicher Indianer mit Torte in der Hand:</strong> <em>*Tortenschmeißgeräusche*</em></span></p>
<p><span class="postbody">Mh, Schwarzwälderkirsch&#8230; mjamjam&#8230; zugegeben, manch einer würde sich nach so einer Aktion nicht wieder hertrauen, aber Les war eben einzigartig. Unkopierbar. Unerreichbar. Omnipotent! Und es scheint so als würde es Les wieder zurück ziehen&#8230; zurück in die NWA.</span></p>
<p><span class="postbody"><em>&#8220;Ich fühle mich alt&#8230; ich spüre wie mein Haar ergraut&#8230; wo ist die Reiterin auf dem Schwannek&#8230; wo ist die Magd die das Horn bläst&#8230; ich vermisse all dies&#8230; ich spüre meine Kräfte schwinden&#8230;&#8221;</em></span></p>
<p><span class="postbody">Plötzlich schwingt ein verdreckter Waldläufer die aus dem nichts erscheinenden, riesigen Pforten auf, sein Gesicht verdeckt von einer Kapuze, nur sein Bart zu erkennen. Langsam nähert er sich König Les I. von Spermville. Er kniet sich zu Füßen das glorreichen Meisters des Pornofilms, öffnet seinen Gürtel und präsentiert dem König sein&#8230; Schw&#8230; Schw&#8230; Schwert. Er reicht es dem &#8220;König&#8221; und verbeugt sich ehrfürchtig.</span></p>
<p><span class="postbody"><strong>Waldläufer:</strong> <em>&#8220;König&#8230; ich bin gekommen um euch eine Botschaft zu überbringen&#8230; mein Name ist Anus, aus Kimmental, auch bekannt als Höhlenforscher. Ich soll Nachricht schicken von Graf Hooker. Geht nach Blasihnhart und fragt nach Latte, er wird euch helfen können&#8230;&#8221;</em></span></p>
<p><span class="postbody">Kaum ausgeredet schwingt sich der Waldläufer auf ein dahergerittenes Pferd, welches von einer barbusigen Elfenmaid an den Zügeln gehalten wird (und zwar nur an den Zügeln, nirgendwo sonst) und gemeinsam reiten sie von dannen. Zurückgelassen sitzt er da am Kamin&#8230; verwirrt dreinblickend und plötzlich ein gleißendes Licht aus dem Kamin. 2, 3, vielleicht auch 9 Sekunden später ist alles dunkel. Schwarz ist es, schwärzer wie die Nacht nicht sein könnte. Stille.</span></p>
<p><span class="postbody">Stille.</span></p>
<p><span class="postbody">Stille.</span></p>
<p><span class="postbody">Stille.</span></p>
<p><span class="postbody">Stille.</span></p>
<p><span class="postbody">Ställe.</span></p>
<p><span class="postbody">Stille.</span></p>
<p><span class="postbody">Psssst.</span></p>
<p><span class="postbody">Schweigen.</span></p>
<p><span class="postbody">Stille.</span></p>
<p><span class="postbody">Nichts als Stille.</span></p>
<p><span class="postbody">Urplötzlich ein Knall, ein dumpfer Aufschlag, es wird wieder heller und was müssen wir da erblicken? Der Porn Star, eingehüllt in seine Bettdecke. Um ihn herum drei schlafende Schönheiten, alle nackt wie Gott sie schuf. Doch woher dieser Schlag, dieser dumpfe Aufprall? Russell reibt seinen Kopf&#8230;</span></p>
<p><span class="postbody"><em>&#8220;Nur ein&#8230; Traum&#8230;?&#8221;</em></span></p>
<p><span class="postbody">Nur ein Traum? Ja&#8230; es ging ihm seit Monaten hervorragend, er konnte nicht klagen es ging ihm einfach gut. Die Wirklichkeit war das genaue Gegenteil des Traums. Laut lachte er, hahahihihoho, ja, so in der Art zumindest. Es war ein Traum. Er hatte keine Sehnsucht nach der NWA, er hatte keine Probleme im Leben, er war, was er war. Ein verdammt reicher Porno Millionär. Man(n) könnte nicht glücklicher sein. Doch, oh Schreck, was ist dort hartes zwischen seinen Beinen? Er greift sich in den Schritt, ist es doch nicht das selbe Gefühl wie sonst. Etwas verängstigt holt er etwas hervor&#8230; eine Schriftrolle&#8230; uralt und stark vergilbt&#8230; er rollt sie vorsichtig auseinander und kann folgende Zeilen lesen:</span></p>
<p><span class="postbody"><em>&#8220;Sucht nach Latte, König, er wird euch helfen.</em></span></p>
<p><span class="postbody"><em>gez. Anus aus Kimmental&#8221;</em></span></p>
<p><span class="postbody">Beängstigend, dieser Traum&#8230; oder&#8230; war es vielleicht doch kein Traum&#8230;<o:p></o:p></span></p>
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