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deUtschlAnd gegen UsA

Seitdem das deutschen Grundregelwerk herausgegeben wurde, haben sich als regionales Setting für UA-Szenarien Deutschland und die USA etabliert. Dies hat bei mir die Frage aufgeworfen, welche Vorteile die jeweiligen Regionen für die Stimmung eines typischen Unknown Armies Szenario bringen.

USA
-exotische und extreme Locations (Wüste in Nevada, Rocky Mountains, Sumpfland in Florida)
-Vorbilder in Tausenden von Kinofilmen (insbesondere Action und Horror)
-Grossteil der offiziellen UA-Szenarien spielen in den USA
-laxe Waffengesetze

Deutschland
-gute Kenntnis der lokalen Gegebenheiten (Orte, Gesetze, regionale Besonderheiten…)
-Szenarien nahe an der persönlichen Realität („Das hätte mir auch passieren können!“)
-Wortspiele müssen nicht übersetzt werden

Bleiben noch die Fragen:

  • Seht ihr noch weitere Vorteile?
  • Spielt ihr bevorzugt in einem der beiden Settings?
  • Haltet ihr ein Setting sogar für gänzlich ungeeignet?
  • Benutzt ihr gar ein ganz anderes Setting?

Ich bin auf Eure Antworten gespannt…

Posted in Redaktionelles, Rollenspiel.

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2 Responses

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  1. PiHalbe says

    Also wenn ich mal rumrechne, haben wir zwei Szenarien in Teutonia und zwei bei den USAers gespielt.

    - Supermarktschweinerei (in jedem 7. Ei?) im Edeka bei uns um die Ecke
    - Über den Wolken (?) auf dem Flug von NY nach Chicago (oder so, selber Charakter)
    - Der Ausbruch im ländlichen USA
    - Einen Abend MäcAttax in der Kölner Filiale

    Alles in allem fand ich die Szenarien in D wesentlich witziger, weil man eben doch mehr Bezug dazu hat und das Ganze nicht so weit weg ist. Und gerade UA eignet sich ja für “agefuckte Scheiße passiert Menschen wir dir und mir”.

    Für manche Szenarios ist aber sicher auch USA ganz gut. Der Ausbruch etwa kommt in einem alten, stubigen Holzhaus mit Donut-Bullen wesentlich cooler als in einem adretten Steinhaus im dicht besiedelten Deutschland.

    Insofern votiere ich eher für D, aber manchmal muss man sich davon auch lösen.

  2. Herr K says

    USA ist für manche Szenarien die beste Wahl. Road-Trips in Deutschland haben IMHO keinen Flair. Ohne Mustang auf staubigen Highways ist irgendwas falsch…
    Oder actionlastige, gewaltvolle Spielrunden. Eben wegen des leichten Waffenzugangs (wie leicht der wirklicht ist, kann ja egal sein.Man verbindet mit den Staaten nunmal Schusswaffen)

    Da ich aber nicht unbedingt die actionlastige Variante mag (jedenfalls über Kurz-Kampagnen hinaus), ist Deutschland mehr als okay. Für mich heißt UA in der alten Welt: Mehr Okkultismus (also den Kopf noch weiter unter halten), mehr Intrige, mehr Manipulation. Wer zu Waffe greift will nicht drohen, der will töten.

    Grüße,
    Herr K



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