Duke Kahanamoku

DukeDuke Kahanamoku (mit vollem Namen eigentlich Duke Paoa Kahinu Mokoe Hulikohola Kahanamoku) wurde 1880 in Honolulu geboren und gilt als erster moderner Surfer der Welt.

Duke, in der Surferszene auch als The Big Kahuna bekannt, entwarf bereits in seiner Jugend ein neuartiges Surfbrett, das zwar noch keine Finne besaß, dafür aber stolze 52 Kilogramm wog und fast 5 Meter lang war. Er war einer der originalen Waikiki Beach Boys, der sich mit anderen Jungs am Strand traf, schwamm, surfte und Netze reparierte.

1912 löste Kahanamoku an der Küste von Santa Monica in Kalifornien bei den amerikanischen Medien großes Erstaunen aus, als er sein Können auf dem Brett demonstrierte. Auch im Schwimmen war er erfolgreich, 1920 gewann er in Antwerpen bei den Olympischen Spielen im 100-Meter-Freistil die Goldmedaille, 1924 in Stockholm die Silbermedaille (hinter Johnny Weißmüller) und wurde weit über die Grenzen Hawaiis hinaus berühmt. Nach seiner Schwimmkarriere kehrt er nach Honolulu zu seinem geliebten Waikiki Beach zurück und rettete 1924 in „the most superhuman surfboard rescue act the world has ever seen“ acht Männer von einem leckgeschlagenen Fischerboot.

Der Duke war ein beliebtes Postkartenmotiv der Insel, wo er von 1932 bis 1961 auch als Sherif fungierte. Er hatte Gastrollen in Film und Fernsehen, gab anderen Berühmtheiten seiner Zeit Unterricht im Wellenreiten (darunter John Wayne und dem König von Schweden) und wurde zu so etwas wie einem Botschafter des „Aloha-Feelings“. So schwappte durch ihn die Begeisterung für das Wellenreiten auf das amerikanische Festland über, wo es in den 50er Jahren zu einem wahren Surf-Boom kam. Er wurde als erste und bis heute einzige Person sowohl in die Surfing Hall of Fame als auch in die Swimming Hall of Fame aufgenommen. Dies war zwei Jahre vor seinem Tod, als seine Asche 1968 unter den Klängen von „Aloha Oe“ in den Ozean gestreut wurde.

Der Duke im Okkulten Untergrund

Kahanamoku ist wohl einer der offensichtlichsten Avataren, die der okkulte Untergrund zu bieten hat. Sein Weg als Gottesläufer des Sportlers oder des Kinds der Sonne ist gesäumt von Rekorden oder fast übermenschlichen Taten, wie beispielsweise die Rettung der acht Seeleute im Jahre 1924. Kahanamoku war zudem ein Mitglied im Bund der Freimaurer in der Hawaiian Lodge No. 21 von Honolulu. Hier konnte er Beziehungen zu einem anderen bekannten Freimaurer namens John Wayne knüpfen.

Auch dieser verkörperte einen Avatar, nämlich den des Cowboys. Wayne versuchte den Duke durch Auftritten in Filmen noch mehr im kollektiven Unterbewusstsein zu verankern, aber dies hinderte diesen eher auf seinem Weg, da die dauerende Publicity ihn Zeit kostete, seine Kunst des Wellenreitens zu vervollkommnen. Durch sein Alter gehandikapt konnte er so nie mehr den Zenit des Gottläufers erreichen.

Einmal noch versuchte ein Cinemant namens Quentin Tarantino Macht aus dem Duke zu ziehen, als er für seinen Film „Pulp Fiction“ den „Big Kahuna-Burger“ erfand. Dessen Originalrezept wurde 2011 kurzzeitig in den Foren von Mac Attax veröffentlicht und forderte im okkulten Untergrund mehrere Tote.

Devotionalien aus dem Besitz Kahanamoku tauchen im Untergrund immer wieder auf. Zuletzt ein Surfboard, das bei einem Unfall im Jahre 1913 mit dem Blut des Dukes veredelt wurde, und im Nachlass des Beach Boys Dennis Wilson gefunden wurde. Angeblich ist es möglich mittels diesen Boards den „Body Surf“ zu machen, also seine Seele mit dem eines anderen Surfers zu tauschen, wenn man sich mit diesem auf einer „Wellenlänge“ befindet. Andere sagen, dass das Brett einfach von einem pfiffigen Dämon benutzt wird, um barfüßige betrunkene Deppen zu übernehmen.

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