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	<title>unknown armies &#187; Tarot</title>
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		<title>Ein NSC wie im Film: Margret Krusemark, die Hexe von Wellesly</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 19:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[NSCs wie im Film]]></category>
		<category><![CDATA[Dämonen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein NSC wie im Film: Margret Krusemark (Angel Heart) „Hätten Sie gerne etwas Tee? Darjeeling, Jasmin oder Oolong?&#8221; „Wir haben alle unsere Narben…“ Margret, auch bekannt als Madame Zora, Wahrsagerin und Astrologin, ist Tochter des reichen Reeders  Ethan Krusemark und bewohnt, zusammen mit ihrem schwarzen Dienstmädchen, eine elegante Wohnung in der Bourbon Street in New [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein NSC wie im Film: Margret Krusemark (Angel Heart)</strong></p>
<p><em>„Hätten Sie gerne etwas Tee? Darjeeling, Jasmin oder Oolong?&#8221;</em><br />
<em>„Wir haben alle unsere Narben…“</em><br />
<em></em><br />
Margret, auch bekannt als <strong>Madame Zora</strong>, Wahrsagerin und Astrologin, ist Tochter des reichen Reeders  Ethan Krusemark und bewohnt, zusammen mit ihrem schwarzen Dienstmädchen, eine elegante Wohnung in der Bourbon Street in New Orleans. Sie hat nur wenige, dafür aber recht wohlhabende Kunden, die sie und ihre <strong>Tarotkarten</strong> bei Fragen zu Liebe, Gesundheit und Geld zu Rate ziehen. So lassen sich zum Beispiel fast alle Geschäftskunden ihres Vaters aus New Orleans von ihr beraten. Nach ihrer Studienzeit in Boston war sie noch eine Weile in Neuenglands okkulten Zirkeln unterwegs und bekam dort ihren Spitznamen „<strong>Witch of Wellesly</strong>“, bis sie sich aus persönlichen Gründen wieder in <strong>New Orleans</strong>, nahe ihres Vaters, niederliess. Sie hält immer noch einige Kontakte in die <strong>New Yorker Satanisten-Szene</strong>.<br />
Sie ist in der Voodoo-Szene  New Orleans ein häufiger Gast, wenn ihr auch viele der Mambos kritisch gegenüberstehen. Man mag dort ihren „Geruch“ nicht.  Sie hat während ihrer Zeit in New York einiges erlebt und ist seither im Umgang mit <strong>Dämonen</strong> sehr vorsichtig geworden, aber die Faszination für diese Wesen zwischen Leben und Tod hat sie niemals verlassen.</p>
<p><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/12/krusemark_framed.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2990" title="Krusemark_framed" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/12/krusemark_framed-300x288.jpg" alt="" width="300" height="288" /></a></p>
<p style="font-size: medium;"><strong>Margret Krusemark, 36, zurückgezogene Satanistin </strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Persönlichkeit</span>: Okkulte Femme Fatale<br />
<span style="text-decoration: underline;">Obsession</span>: Magische Rituale. Die Verlockungen des Okkulten und die daran gebundene Macht sind für sie unwiderstehlich.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Temperament        </strong><br />
<span style="text-decoration: underline;">Wutimpuls</span>: Schlechte Manieren. Leute, die sich nicht benehmen können, sind bei ihr sofort unten durch.<br />
<span style="text-decoration: underline;">Furchtimpuls</span>: Dämonen (Übernatürliches). Margret weiß, dass Dämonen gefährlich sind, aber sie sind auch ihr Mittel eines Tages unsterblich zu werden. Sie hat gesehen, wie die Seele eines Mann in den Körper eines Fremden eingedrungen ist und diese verdrängt hat. Furcht und Faszination.<br />
<span style="text-decoration: underline;">Tugendimpuls</span>: Geschäftstüchtigkeit. Margret weiß, was ihre Kunden wollen und erfüllt ihre Wünsche zu deren vollster Zufriedenheit.</p>
<p><strong>Attribute    </strong><br />
<span style="text-decoration: underline;">Körper</span> 40 (schlank)<br />
Den Opferdolch führen (Nahkampf) 25%; Sportlichkeit 15%; Stundenlange<br />
Voodoo-Tänze 30%<br />
<span style="text-decoration: underline;">Schnelligkeit</span> 40 (verwöhnt)<br />
Ausweichen 20%;  Eine .22 in der Handtasche (Schusswaffen) 20%;  Fahren 15%;<br />
Initiative 20%; Kartentricks 30%<br />
<span style="text-decoration: underline;">Verstand</span> 70 (wohlerzogen, aber durchtrieben)<br />
Allgemeinbildung 15%;  Astrologie 25%; Dämonologie 35%; Voodoo 20%;<br />
Wahrnehmung 15%<br />
<span style="text-decoration: underline;">Seele</span> 80 (Femme fatale)<br />
Ausstrahlung 15%;  Sagen, was die Leute hören wollen und es für eigene Zwecke nutzen (Lügen) 35%; Satanische Rituale 60%</p>
<p><strong>Geisteszustand </strong><br />
<span style="text-decoration: underline;">Gewalt</span> 2/5<br />
<span style="text-decoration: underline;">Isolation</span> 0/1<br />
<span style="text-decoration: underline;">Hilflosigkeit</span> 0/2<br />
<span style="text-decoration: underline;">Übernatürliches</span> 2/6<br />
<span style="text-decoration: underline;">Identität</span> 0/1</p>
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		<title>Alizarin&#8217;s Journal</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 17:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer(ideen)]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuerwerkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Magie]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Busch]]></category>
		<category><![CDATA[Tarot]]></category>
		<category><![CDATA[Unknown Armies]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Wühlkiste auf dem Düsseldorfer Bücherbummel stiess ich auf ein Comic, das nicht nur hervorragend aussah, sondern auch sehr Unknown Armies tauglich schien: „Alizarin&#8217;s Journal“. Glücklicherweise war es die Ausgabe Nr. 1 und nicht irgendwas aus der Mitte einer nichtendenwollenen Reihe. Als ich es zuhause las, wurde meine Hoffnung bestätigt: tolle Zeichnungen, mitreissende Story, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Wühlkiste auf dem <strong>Düsseldorfer Bücherbummel</strong> stiess ich auf ein Comic, das nicht nur hervorragend aussah, sondern auch sehr <strong>Unknown Armies</strong> tauglich schien: „Alizarin&#8217;s Journal“. Glücklicherweise war es die Ausgabe Nr. 1 und nicht irgendwas aus der Mitte einer nichtendenwollenen Reihe. Als ich es zuhause las, wurde meine Hoffnung bestätigt: tolle Zeichnungen, mitreissende Story, <strong>Urbaner Horror</strong> vom Feinsten gezeichnet von einem Könner des Genres<strong> Matt Busch</strong> (Witchblade, Star Wars).</p>
<p>Und dann die kalte Dusche: das war die erste <span style="text-decoration: underline;">und</span> letzte Ausgabe.</p>
<p><img class="alignleft" title="Alzarian" src="http://www.mattbusch.com/ajg%2012.jpg" alt="" width="242" height="360" />Zwar hat Matt auf seiner <a href="http://www.mattbusch.com/Alizarn%27s%20Journal.html">Website</a> noch einen Trailer, aber der Download geht ins Nichts. Bei Interviews kann man lesen, dass Matt vorhatte, das Comic verfilmen zu lassen, aber die Nachricht war von 2001 (Das Comic in meinen Händen von 1999).</p>
<p>Aber um was geht’s in dem Comic überhaupt?</p>
<p>Es geht um <strong>Alizarin McKinnely</strong>, einer <strong>Parapsychologin</strong>, die Studien alter Kulturen betreibt und deshalb die Welt mit ihrem <strong>Meerschweinchen Bunky </strong>bereist. In ihrem namensgebenden Tagebuch schreibt sie ihre Erfahrungen mit der Welt des <strong>Übernatürlichen </strong>auf.</p>
<p>Die Geschichte beginnt mit dem Mord an ihrem Bruders Cadmium (woher die Liebe ihrer Eltern für die chemische Namensgebung kommt, ist unbekannt). Ihm wurden im Schlaf die Augen entfernt, doch als sie nach seiner Beerdigung nach Hause kommt, findet sie einen Brief in seiner Handschrift mit den Wort „Danke“, seiner Unterschrift und einem <strong>seltsamen Zeichen</strong>. <img class="alignright" title="Journal" src="http://www.mattbusch.com/ajg%2013.jpg " alt="" width="230" height="360" />Währenddessen werden die anderen Mitspieler in diesem übernatürlichen Thriller vorgestellt: Destiny, Alzarins beste Freundin und <strong>Tarotkartenleserin</strong>, Scott,<strong> paranormaler Detektiv</strong>, Andrea, dessen Assistentin und Mitch Meyer, einem <strong>Professor für Parapsychologie</strong> an der<strong> Universität von Massachusetts</strong>&#8230; und natürlich Bunky, das Meerschweinchen.</p>
<p>Man merkt das Potential und deshalb versuchen wir hier<strong> im Blog und im Forum </strong>mal ein Szenario daraus zu basteln. Also im Juli beginnen wir mal die ersten Ideen dafür zu sammeln, um so nach und nach ein klassisches UA-Szenario zu erstellen, das wir dann im Blog veröffentlichen.</p>
<p>Geht doch einfach mal auf Matt Busch&#8217;s <a href="http://www.mattbusch.com/AJ%20Gallery.html">Seite</a> und lasst euch von den Zeichnungen inspirieren&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Link zum <a href="http://www.okkulter-untergrund.de/forum/index.php/topic,1284.0.html">Forum</a>.</p>
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		<title>UA 50ies &#8211; Shake, Rattle and Roll</title>
		<link>http://www.unknown-armies.de/artikel/ua_50ties/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 18:50:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rollenspiel]]></category>
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		<category><![CDATA[Amerikanischer Traum]]></category>
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		<description><![CDATA[UA 50ies – Die unbekannten Fünfziger Als Alternative zum Postmodernismus des ausgehenden 20./angehenden 21. Jahrhunderts im Grundregelwerk wollen wir hier ein alternatives Zeitsetting für Unknown Armies vorstellen. Die Idee wurde aus dem Artikel über die Twilight Zone geboren. Das Amerika der Fünfziger ist voller symbolischer Spannungen und Paradoxen. Grund dafür war die „Bombe“. Die Soldaten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="font-size: 18px;"><strong>UA 50ies – Die unbekannten Fünfziger</strong></p>
<p style="font-size: xx-small;"><strong>Als Alternative zum Postmodernismus des ausgehenden 20./angehenden 21. Jahrhunderts im Grundregelwerk wollen wir hier ein alternatives Zeitsetting für Unknown Armies vorstellen. Die Idee wurde aus dem Artikel über die <a href="http://www.unknown-armies.de/artikel/die-unbekannte-zone/">Twilight Zone</a> geboren. </strong></p>
<p>Das Amerika der Fünfziger ist voller symbolischer Spannungen und Paradoxen. Grund dafür war die „<strong>Bombe</strong>“. Die Soldaten, die kurz zuvor aus dem 2. Weltkrieg zurückkehrten, sehnten sich nach einen ruhigen, normalen Leben. Doch gerade weil die Menschen verstanden, wie nah sie dem <strong>nuklearen Armageddon</strong> im Schatten der Bombe waren, gebar dieser Druck einen wenig rationalen, vielleicht sogar positiv irrationalen, Schaffensdrang.</p>
<p><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/02/twilight_zone11.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1871" title="twilight_zone1" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/02/twilight_zone11-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a></p>
<p>Normalität, oder zu mindestens das Verlangen danach, war ein Schlüsselwort der amerikanischen Kultur dieser Zeit. Die Angst vor dem Unbekannten war gewaltig, insbesondere wenn man sie, wie auch immer, mit der roten Gefahr, dem <strong>Kommunismus</strong>, verbinden konnte.<br />
Die Einsicht, dass die “Kommies” nicht die Guten waren, obwohl sie beim Kampf gegen die “Nazis” geholfen hatten, verwirrte die Leute. Die Ironie, dass die Amerikaner inzwischen mit deutschen Wissenschaftlern, die dem dritten Reich nahestanden, erfolgreich arbeiteten, war allgegenwärtig und doch unausgesprochen (Was uns zu der einen typischen Frage bei <em>Unknown Armies </em>führt: „Wie weit würdest du gehen, um Macht zu bekommen?“)</p>
<p>Gleichzeitig begann der Aufstieg der Subkultur: Sozialisten, Beatniks, Homosexuelle, Bürgerrechtsgruppen, Elvis Hüftschwung – all dies bedrohte den Status Quo und all jene, die hofften, die Normalität würde zurückkehren und die Bombe irgendwie verschwinden.</p>
<p><strong>Und wie passen nun die klassischen Unknown Armies Charaktere in dieses Bild?</strong></p>
<p>Der klassische Adept bildete eine Ausnahme im okkulten Untergrund dieser Zeit, statt dessen beherrschten Magier (inklusive ihrer dämonischen Helfern) mit ihren <strong>thaumaturgischen Ritualen</strong> die Szene. Einige waren bereits in <strong>Tibet</strong>, um die großen Gurus zu studieren. Dies waren noch keine geldgeilen Opportunisten, die reiche Jünger um sich scharen wollten, sondern schmutzige verarmte Fakire, die Erstaunliches leisten konnte. Sie brachten die <strong>Epideromantie</strong> nach Amerika.</p>
<p>Ein Haufen Nazis wurden mit dem Projekt <em>Paperclip</em> mitsamt ihrer aus dem alten Europa zusammengeklaubten Artefakten in die jungfräulichen USA eingeschleust. Einige der Artefakte requirierte die Armee und sie verschwanden in bewachten Lagerhallen inmitten der Wüste von Nevada. Sie unterstützten auch das amerikanische Militär und das <strong>CIA</strong> bei der Durchführung von Experimenten zur Gedankenkontrolle (<em>MK Ultra</em>) und der Fernwahrnehmung (<em>Project Stargate</em>).</p>
<p>Währenddessen beobachtete Fidel Castro Zigarre rauchend, wie kubanische Flüchtlinge <strong>Santeria</strong> ins brodelnde Miami brachten und die <strong>Voodookriege in Florida</strong> unterstützten.</p>
<p><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/02/Twilghtzone_lavey.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1860" title="Twilghtzone_lavey" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/02/Twilghtzone_lavey-196x300.jpg" alt="" width="146" height="191" /></a>Zeitgleich begann der Aufstieg des <strong>Satanismus</strong> und <strong>Anton Le Vays</strong> Popularität in den Prominentenkulten von Hollywood wuchs von Tag zu Tag. <strong><a href="http://www.urbanelegenden.de/00000098a61329b14.html">Jayne Mansfield</a></strong> wurde verflucht und einige Tage später wurde sie enthauptet. War es wirklich nur ein tragischer Unfall?</p>
<p><strong>Aleister Crowleys</strong> Erbe ließ den Untergrund auch nach seinem Tod erbeben: Im März 1946 führten der Raketenforscher <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Whiteside_Parsons">John Parsons</a></strong> (der vor jedem Raketenstart eine Invokation des Gottes Pan ausrief) und der Schriftsteller <strong>Ron Hubbard</strong> die sogenannten „<em><strong>Babalon Workings</strong></em>“ in der Mojave-Wüste in Kalifornien aus und empfingen das <em>Liber Babalon</em>, eins der meistgesuchtesten Texte im okkulten Untergrund der Fünfziger. Parsons selbst starb unter mysteriösen Umstände 1952 wahrscheinlich ohne jemals das <strong><em>Moonchild</em></strong> zu Gesicht zu bekommen, das in New York, in der Nähe des Central Parks, das Licht der Welt erblickte.</p>
<p><strong><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/02/Twilight_james-dean.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1861" title="Twilight_james-dean" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/02/Twilight_james-dean-240x300.jpg" alt="" width="127" height="160" /></a>Kliomanten</strong> kamen im Eiltempo zu neuen historisch bedeutsamen Stätten, denn diese Epoche brachte in kürzester Zeit mehr davon ans Licht als jemals zuvor und das Fernsehen brannte sie schnell in das gemeinsame Gedächtnis der Nation (Die Kurve, in der <strong>James Dean</strong> seinen <a href="http://www.unknown-armies.de/artikel/little-bastard/">tödlichen Unfall</a> hatte, das erste <strong>Disneyland</strong> wurde in Kalifornien erbaut, Raketenstartrampen und Dutzende von <strong>Atombombentestgelände</strong>). Das Fernsehen brachte dem Publikum natürlich auch die Persönlichkeiten der Film- und Musikprominenz nahe, die die <strong>Personomanten</strong> vereinnahmten.</p>
<p>Die <strong>Plutomanten</strong> erlebten eine Blüte mit der ersten Kreditkarte des Diners Club, die das Geld noch virtueller machte, während <strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13511428.html">Howard Hughes</a></strong> sich in <strong>Las Vegas</strong> verschanzte und wochenlang mit <strong>Tarotkarten</strong> im <em>Hotel Last Frontier</em> um einen freigewordenen Platz im <strong>Unsichtbaren Rat</strong> pokerte.</p>
<p>Die <strong>amerikanische Bürgerrechtsbewegung</strong> war auf dem Vormarsch, während der <strong>Ku-Klux-Klan</strong> mächtige Persönlichkeiten in seinen Reihen führte, die sich auch mit Okkultismus auskannten.<br />
Die Strategie des zivilen Ungehorsams wurde 1957 von dem schwarzen Bürgerrechtler <strong>Joseph Abel</strong>, einem Mitstreiter von <strong>W. E. B. Du Bois</strong>, bald um die Möglichkeit erweitert, Gegner der Bewegung wie z.B. Mitglieder des KKK, durch <strong>Voodoo</strong> zu schwächen.</p>
<p>Die rechtsgerichtete antikommunistische <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Birch_Society">John Birch Society</a></strong> kämpfte gegen die <strong>Illuminaten</strong> und brachten Unruhe in den okkulten Untergrund der Großstädte, während die <strong>Schläfer</strong> mit der <strong>Cosa Nostra</strong> kooperieren, in New York die „<strong>New Murder Incorporated</strong>“ initiierten und Adepten auf ihre Abschussliste setzen. Manche behaupten bis heute, dass es sich bei der <strong>NMI</strong> um ein Dutzend <strong>Avatare des Henkers</strong> handelte.</p>
<p><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/02/twilghtzone_gargarin.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-1863" title="twilghtzone_gargarin" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/02/twilghtzone_gargarin-217x300.gif" alt="" width="112" height="149" /></a>Unter den Gottesläufern wurde der <a href="http://www.unknown-armies.de/artikel/der-wanderer/"><strong>Wanderer</strong> </a>als der <em>höllische Biker</em> mächtig (die Hell’s Angels wurden 1948 gegründet) und das <strong><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wettlauf_ins_All">Space Race</a></em></strong> erschuf den Avataren des <em>Mann im Mond</em>, dessen Weg <strong>Yuri Gargarin</strong> als Erster folgte.</p>
<p><strong>Carcinomanten</strong> waren der neue Hype. Diese seelenrauchenden Brüder der <strong>Dipsomanten</strong> schafften es, dass die Ergebnisse über die Verbindung von Krebs und Rauchen tief in den Schubladen der Wissenschaftler verbleiben und über die Werbung, Zigaretten mit den Worten Weltoffenheit, Wohlstand und Lebenskunst zu verankern.</p>
<p><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/02/TWILIGHT_ZONE_5.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1864" title="TWILIGHT_ZONE_5" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2011/02/TWILIGHT_ZONE_5-300x225.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a></p>
<p>Download: <a title="UA 50ies Bogen" href="http://www.unknown-armies.de/zimmer/UA 50ies_Charakterbogen.pdf" target="_blank">Charakterbogen UA 50er Jahre</a></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Filmtipps</span></strong>:</p>
<ul>
<li><strong>Angel Heart</strong>, 1987, Horror, Voodoo, Satanismus auf dem Weg von New York nach New Orleans.</li>
<li><strong>Die Nacht des Jägers</strong>, 1953, Die zwei unschuldigen Kinder eines hingerichteten Raubmörders, ein wahnsinniger Wanderprediger und eine irreale, beklemmende, manchmal schockierende Atmosphäre.</li>
<li><strong>L.A. Confidential</strong>, 1997, Das LA Police Department, obsessive Polizisten und ein Prostitutionsring mit Doppelgängerinnen namhafter Hollywood-Schauspielerinnen, nach James Ellroys Roman.</li>
<li><strong>Meine Braut ist übersinnlich</strong>, 1958, als romantische Komödie getarnter Blick auf die Hexen- und Beatnikszene in New Yorks Greenwich Village.</li>
<li><strong>Nach eigenen Regeln</strong>, 1996, Das LA Police Department, eine tote Schauspielerin in der Wüste und die Nevada Test Site.</li>
<li><strong>The Quatermass Xperiment</strong>, 1953, ein wahnsinniger britischer Astronaut und außerirdische Sporen, „<em>Nur die Ausgeburt einer unmenschlichen Fantasie kann soviel Ekelhaftes zusammen konstruieren</em>“, epd</li>
<li><strong>Vertigo – Aus dem Reich der Toten</strong>, 1958, eine Geschichte um Tod und Wiedergeburt und den Obsessionen eines Mannes.</li>
<li><strong>Alfred Hitchcock Presents</strong>, Serie 1955-1965, über 300 Kurzkrimis mit meist makabren Pointen.</li>
<li><strong>Twilight Zone</strong>, Serie 1959-1964, psychologisch doppelbödige, sarkastische und bisweilen makabere Mystery-Geschichten aus dem „Zwischenreich, wo Licht in Schatten übergeht.“</li>
</ul>
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		<title>Das WU-Tarot</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 03:33:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wenn man sich vom symbolischen Prozess ein Bild machen will, so sind dafür die alchemistischen Bilderserien gute Beispiele [...]. Treffende östliche Beispiele sind das tantrische Chakrensystem oder das mystische Nervensystem des chinesischen Yoga. Es hat auch allen Anschein, als ob die Bildserien des Tarot Abkömmlinge der Wandlungsarchetypen wären.&#8221;    -C.G. Jung &#8220;Über die Archetypen des kollektiven [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="font-size: 12px; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">&#8220;Wenn man sich vom symbolischen Prozess ein Bild machen will, so sind dafür die alchemistischen Bilderserien gute Beispiele [...]. Treffende östliche Beispiele sind das tantrische Chakrensystem oder das mystische Nervensystem des chinesischen Yoga. Es hat auch allen Anschein, als ob die Bildserien des Tarot Abkömmlinge der Wandlungsarchetypen wären.&#8221;   </p>
</blockquote>
<blockquote>
<p style="text-align: right;">-C.G. Jung &#8220;Über die Archetypen des kollektiven Unbewussten&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Wie Jung später im selben Text sagt, ist es gefährlich, unbewusst mit Archetypen umzugehen: solche archetypischen Bilder sind sehr stark, und wenn man sich ihrer nicht bewusst ist, können sie die Kontrolle über das Bewusstsein übernehmen.</p>
<p><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2010/07/WU-Tarot_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1165" title="WU-Tarot_1" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2010/07/WU-Tarot_1.jpg" alt="" width="208" height="302" /></a>Ein Mitglied der neo-zoroastrischen &#8220;Kirche des kryptischen Orakels&#8221; ist im Begriff ein alternatives Tarot im Bewusstsein der Menschheit zu etablieren, um die Archetypen im Unsichtbaren Rat zu schwächen. Erschaffen von einem lobotomisierten haitianischen Avatar des Boten, wurden diese Bilder auf den ursprünglichen <a href="http://homepage.mac.com/gregorym/iblog/C1982947117/E496754593/index.html">Gringonneur</a>-Karten aufgetragen, die bereits 2002 in der Bibliotheque Nationale in Paris ausgetauscht wurden.</p>
<p>Die Bilder des WU-Tarot (ausgesprochen „dabbelju-ju“) tauchen seit einigen Monaten immer wieder unterschwellig in Fernsehsendungen, der Werbung und in Graffitis rund um den Erdball auf, doch jetzt erst hat es die menschliche Gemeinschaft ausreichend durchsetzt, dass die ersten Effekte beginnen. Von Kanada ausgehend gab es überall auf der Welt Gerüchte von Gottläufern, die schreiend aus ihrem Schlaf erwachten und von Verformungen ihrer Seele berichteten.</p>
<p><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2010/07/WU-Tarot_2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1164" title="WU-Tarot_2" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2010/07/WU-Tarot_2-213x300.jpg" alt="" width="192" height="270" /></a>Ein Transsexueller, der den Weg des mythischen Hermaphroditen verfolgte, versuchte sich in einem Sägewerk in Ontario zu zweiteilen, da er den Weg des Zwillings verfolgen wollte. Ein Avatar des Wilden Mannes wurde kreischend in den Wäldern Vermonts gefunden, da er das Tohu Bohu in seiner Perfektion meistern wollte und eine Gottläuferin der fliegenden Frau fand man in München im Deutschen Entomologische Institut. In der Universitäts-Nervenklinik konnte man ihren hysterischen Schreien entnehmen, dass sie die Königin der Molarkäfer wäre.</p>
<p>Und das ist nur der Anfang! Pro Woche, in welcher das Tarot seine Wirkung entfaltet, verliert jeder Avatar, dem sein Avatarwert<strong> gelingt</strong>, 1 Punkt seines Wertes. Gleichzeitig muss ihm eine Wurf auf Identität der Stufe 6 gelingen, oder er verhält sich für einige Zeit wie eine Figur aus dem WU-Tarot, bei einem Patzer bricht der Avatar nachhaltig sein Tabu. Im schlimmsten Fall würde das Tarot sogar wie eine Miniaturausgabe des Hauses der Renunziation für sämtliche Gottläufer wirken.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.ellisnadler.com/cards-of-wu/">Cards-of-Wu</a> von Ellis Nadler</p>
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		<title>Urban Tarot</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 08:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzfundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Tarot]]></category>
		<category><![CDATA[Unknown Armies]]></category>

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		<description><![CDATA[Robert Scott, ein freischaffender Illustrator aus New York, hat auf seiner Website einige Karten eines Tarots veröffentlicht, die für Unknown Armies außerordentlich geeignet scheinen. Diese Information auf seiner Webseite machte mich stutzig: This deck was envisioned as both a stand-alone deck and a tie-in to a roleplaying game. Unfortunately, the publisher involved with the game [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Robert Scott, ein freischaffender Illustrator aus New York, hat auf seiner Website einige Karten eines Tarots veröffentlicht, die für Unknown Armies außerordentlich geeignet scheinen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2010/05/UrbanTarot_sml.jpg"><img class="size-medium wp-image-975  aligncenter" title="UrbanTarot_sml" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2010/05/UrbanTarot_sml-189x300.jpg" alt="" width="170" height="270" /></a></p>
<p>Diese Information auf seiner Webseite machte mich stutzig:</p>
<blockquote><p>This deck was envisioned as both a stand-alone deck and a tie-in to a roleplaying game. Unfortunately, the publisher involved with the game has since dissolved.</p></blockquote>
<p>Waren damit <a href="http://blog.atlas-games.com/">Atlas-Games</a> und Unknown Armies gemeint? Aber in Konkurs ist Atlas Games meines Wissens eigentlich nie gegangen. Andererseits sind einige der Bilder sehr nahe an den Konzepten von Adepten (Entropomanten, Urbanomanten) oder Avataren (Die Mutter, Der Richter).</p>
<p>Verschafft Euch am Besten selber einen Eindruck auf der Webseite:<br />
<a href="http://www.robertscottart.com/tarot.htm">http://www.robertscottart.com/tarot.htm</a></p>
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