
Ein Theaterstück insziniert von Quentin Tarantino und David Cronenberg. Wenn das Bühnenlicht angeht, sieht man 2 Männer, 2 Frauen auf der Bühne, je eine(r) trägt eine Augenbinde, die beiden anderen sind Rücken an Rücken mit Handschellen aneinandergebunden. In der Mitte der Bühne, in einer Höhe von 2,50 m, hängt an einem Galgen ein 38er Revolver, auf dem Boden darunter liegen Patronen verschiedenster Kaliber verstreut. Musikalisch wird das Ganze abwechselnd von Tom Waits und Bohren und der Club of Gore untermalt. Das was dann passiert, ist Unknown Armies…
Vor einiger Zeit hatte Amel die Idee, dass wir mal unsere Ideen von Unknown Armies an die Öffentlichkeit bringen. Dieses skurile Bild kam mir heute spontan in den Sinn.
Wie ist es für Euch, was sind eure Bilder, eure Stimmungen, eure Filme, eure Musik, was ist Unknown Armies für Euch?

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Unknown Armies ist für Leben. Die Essenz des Lebens auf den Punkt gebracht. Das beste, das schlechste und alle Stufen dazwischen.
Die Einleitung im Kampf-Kapitel des GRW beschreibt es eigentlich perfekt. Oder das hier präsentierte Bild. Besser kann ich es ehrlich gesagt nicht beschreiben.
Aber in jedem Falle ist UA eines: Einzigartig.
Unknown Armies ist für mich: Twin Peaks, und zwar NACHDEM man “David wants to fly” gesehen hat.
Unknown Armies ist für mich Neil Gaiman mit einem Cocorosie-Soundtrack.
Unknown Armies ist für mich die Wahrheit hinter dem, was ich täglich in der Berliner U-Bahn beobachte.
Vor allem ist Unknown Armies für mich aber das Rollenspiel, dass ich in hoffentlich endlich leite, wenn alle vorübergehend genug von DSA haben!
Aus einer Rezension zum Film “David wants to fly” :
“…als ein TM Vertreter erklärt man habe den Teufelsberg gekauft, um dort yogische Flieger anzusiedeln, die für die “Unbesiegbarkeit Deutschlands” meditieren. “
Das scheint ja weitaus UA-tauglicher zu sein als ich bisher dachte