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	<title>Das Haus der Renunziation &#124; Das Haus der Renunziation</title>
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	<description>Unknown Armies. Ein Spiel um Macht und Konsequenzen.</description>
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		<title>Malcolm X</title>
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		<pubDate>Sun, 19 May 2013 01:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Wer herausfindet, was das X von Malcom X bedeutet, ist in großer Gefahr, wird  aber auch große Macht erlangen.“  –ein Gerücht aus dem okkulten Untergrund Malcolm X alias Malcolm Little wurde am 19. Mai 1925 in Omaha, Nebraska geboren. Obwohl er ein intelligenter Schüler war, wurde er schnell desillusioniert, als &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="font-size: x-small; text-align: center;"><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2013/05/MalcolmMural.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-4496" alt="MalcolmMural" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2013/05/MalcolmMural.jpg" width="614" height="417" /></a></p>
<p style="font-size: x-small;"><i>„Wer herausfindet, was das X von Malcom X bedeutet, ist in großer Gefahr, wird  aber auch große Macht erlangen.“  –ein Gerücht aus dem okkulten Untergrund</i></p>
<p>Malcolm X alias Malcolm Little wurde am 19. Mai 1925 in Omaha, Nebraska geboren. Obwohl er ein intelligenter Schüler war, wurde er schnell desillusioniert, als ihm ein Lehrer auf seine Intention Anwalt zu werden antwortete, dass dies „kein realistisches Ziel für einen Nigger“ sei. Malcolm brach daraufhin die Schule ab und fuhr nach New York. Aus dem einfachen Landjungen wird rasch ein abgebrühter Gangster mit einem Fokus auf Klein- und Drogenkriminalität. Dieser Teil seines Lebens endete, als er 1946 bei einem Einbruchsversuch geschnappt und zu zehn  Jahre Haft verurteilt wurde. Im Knast lernte er Lesen und Schreiben und wird Mitglied der &#8220;Nation of Islam&#8221; &#8211; einer religiös-politische Organisation schwarzer US-Amerikaner, die von der Überlegenheit der schwarzen Rasse überzeugt ist. Er nannte sich fortan Malcolm X, um zu demonstrieren, dass er den Namen seiner von Sklavenhändlern nach Amerika verschleppten Vorfahren nicht kennt.</p>
<p>Malcolm X bezeichnete sich als &#8220;Friedenskämpfer&#8221; und &#8220;schwarzen Nationalisten&#8221;. Er appellierte jedoch nicht wie Martin Luther King an Gewaltfreiheit. Dessen Traum von der Integration der Schwarzen in die US-Gesellschaft verspottete Malcolm X mehrfach öffentlich. Und er forderte die ökonomische Unabhängigkeit der Schwarzen und rief zur Selbstverteidigung auf gegen die herrschende Rassendiskriminierung. Malcolms wachsendes politisches Engagement und seine damit verbundene Popularität vergrößerte schon bald die Kluft zwischen ihm und der &#8220;Nation of Islam&#8221;. Die wachsenden Spannungen kamen schlussendlich zum Ausbruch, als Malcolm sich trotz Anordnung das Attentat nicht zu kommentieren zu J.F.Kennedys Ermordung äußerte. Malcolm verliess kurze Zeit später die “Nation“. Von nun an sprach er häufig auf linken Veranstaltungen, konzentrierte sich mehr auf die schwarze Arbeiterklasse, propagierte einen afrikanischen Sozialismus und gründete die &#8220;Organisation für afro-amerikanische Einheit&#8221;.</p>
<p>Am 21. Februar 1965 führte diese Organisation mal wieder eine Veranstaltung in Harlemer Audubon-Ballsaal durch, bei der Malcolm ihr Aktionsprogramm vorstellen wollte. Kurz nachdem Malcolm seine Rede begonnen hatte, gab es ein insziniertes Gedränge in der Zuhörerschaft, was die Aufmerksamkeit der Bodyguards ablenkte und es einem Mann mit abgesägter Schrotflinte ermöglichte aufzuspringen und Malcolm in den Rücken zu schießen. Beinahe gleichzeitig sprangen auch zwei weitere Männer auf, stürmten die Bühne und feuerten ihre Waffen auf Malcolm ab. Die Hintergründe und Umstände seines Todes sind bis heute nie eindeutig geklärt worden.</p>
<p><b>Malcolm X und der okkulte Untergrund</b></p>
<p>Malcolm X kam in seiner Zeit im Gefängnis mit dem <b>okkulten Untergrund</b> in Berührung. Ein schwarzer <i>Inkarnomant</i> sammelte damals eine Gruppe von aussichtsreichen Kandidaten um sich, um seine Lehre der Macht aus Gefangenschaft, hinaus aus dem engen Gefängnis in die Welt zu bringen. Seine Idee war es, die Macht des gefangenen Volkes, deren Symbol die Ketten der Skalverei waren, als magischen Verstärker zu nutzen. Das Ganze unter dem Tarnmantel des Islams zu organisieren, brachte zwar schnell die Bundesbehörden auf den Plan, aber sämtliche okkulten Organisationen ignorierten den Kult.</p>
<p>Malcolm war allerdings zu sehr Individualist, um lange in einer solchen Gruppe in der Masse versteckt zu bleiben. Er nahm wieder den Weg des <i>Avatars des Rebellen</i> ein, dem er schon in jungen Jahren gefolgt war, und erlangte schnell den <i>Gottläuferstatus</i>. Es soll der <b><i>Graf von St Germain</i></b> selbst gewesen sein, der den Attentäter 1965,  exakt 117 Jahre nach der Veröffentlichung des <i>Kommunistischen Manifest</i> durch Marx und Engels, die Waffen gab, die den letzten Schritt in den <b><i>Unsichtbaren Rat</i></b> bedeuteten. Die Welt mußte erleben, wie der <b><i>Rebell</i></b> stirbt.</p>
<p>Längst ist Malcolm X zum Mythos geworden, zur Kultfigur. Für die schwarzen Jugendlichen in den Vereinigten Staaten gilt er als Märtyrer. Sein Zeichen ist überall zu finden: auf Konzerten schwarzer Rapmusiker, das &#8220;X&#8221; auf Kartoffelchips, Armbanduhren und Raumsprays. Gleichzeitig mutierte Malcolm X vom Symbol des militanten schwarzen Widerstandes zum beliebig verfügbaren Label und zur Popikone. Doch die Macht des Rebellen schwindet noch nicht völlig. Denn Malcolm hat durch die Wahl seines Namens der Welt eine Möglichkeit gegeben, seine Macht zu kopieren. Das <b>X</b> ist eine Variable, die durch jemand anderes ersetzt werden kann. So gibt es einen namenlosen Kult in Chicago, dem es gelungen ist, einen Klon des Mythos zu erschaffen und sie schlugen den perfekten Weg ein, um ihn zum <b>Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika</b> zu machen.</p>
<p><b>Ihr braucht Beweise? </b></p>
<p>Fotos und Videos von Malcolm X zeigen eine frappierenden Ähnlichkeit zwischen ihm und<b> Barack Obama</b>: neben der gleichen Körpergröß sind es markante physischen Ähnlichkeiten wie der Haaransatz, das Kinn und andere markante Gesichtszüge. Weitere auffallende Ähnlichkeiten sind in ihren Reden zu hören, im Sprachstil, den Betonungen und dem trockenen Humor. Sogar ihr Lächeln gleicht sich. Seine symbolische Nähe zum Islam spiegelt sich in seinem zweiten Namen Hussein. Da wo Malcolm X der Weg zum Anwalt verwehrt wurde, machte Obama seinen J.D.-Abschluss mit der Gesamtbewertung magna cum laude. Und die hörbare Ähnlichkeit zwischen Obama und Malcolms Geburtsort Omaha ist für Kenner von Stellvertreter-Ritualen wohl auch kein blosser Zufall.<br />
Und natürlich gibt es da die <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/polit-pixel-wurde-obamas-geburtsurkunde-gefaelscht-a-760231.html">Unstimmigkeiten über seine Geburtsurkunde</a>…</p>
<p>Barack Obama schrieb in seiner Autobiographie „Dreams from My Father“ über den großen Einfluss, den die Memoiren des schwarzen revolutionären Helden auf ihn hatte &#8220;Nur Malcolm X Autobiographie schien etwas anderes zu bieten. Seine Fähigkeit sich immer wieder neu zu erschaffen, sprach mich an. &#8220;</p>
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		<title>Der blut-rote Raum</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 16:35:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie oft kommt es vor, dass die Charaktere ein seltsames Haus untersuchen und irgendwann auf ein Zimmer stoßen, dass blut-rot gestrichenen ist und zudem eine seltsame Aura austrahlt. Nun kann der inspirationslose SL einfach auf dieser Tabelle würfeln, um seinen Spielern eine beeindruckende Szene zu liefern. All diese Begegnungen verlangen &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie oft kommt es vor, dass die Charaktere ein seltsames Haus untersuchen und irgendwann auf ein Zimmer stoßen, dass blut-rot gestrichenen ist und zudem eine <strong>seltsame Aura</strong> austrahlt. Nun kann der inspirationslose SL einfach auf dieser Tabelle würfeln, um seinen Spielern eine beeindruckende Szene zu liefern. All diese Begegnungen verlangen einen <em>Stresswurf</em> auf <em>Übernatürliches Stufe 3</em>.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2013/05/redroom2.jpg"><img class=" wp-image-4487 aligncenter" alt="Red Room  (c) Kaid 2013" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2013/05/redroom2.jpg" width="378" height="288" /></a></p>
<p><strong>1. Temporale Verschiebung</strong> – Als die Charaktere den Raum betreten, erleben sie eine Szene aus der Vergangenheit. Die damals Anwesenden im Raums können ihn nicht verlassen und sind verdammt dazu, ihr Tun immer und immer zu wiederholen. Was auch immer sonst in diesem Raum passiert, hat keinen Effekt auf die Geschichte – Es ist nur ein Echo aus der Vergangenheit. Dies erfordert einen zusätzlichen Stresswurf auf Identität Stufe 5.</p>
<p style="padding-left: 30px; font-family: Courier New, Courier, mono;"><span style="text-decoration: underline;">Die Rolle der Charaktere</span>:<br />
1. Sie sind sie selbst und die anderen können mit ihnen agieren.<br />
2. Sie übernehmen die Rolle eines der Anwesenden.<br />
3. Sie sind immaterielle Zuschauer.<br />
4. Sie sind sie selbst, aber die anderen ignorieren sie.</p>
<p><strong>2. Das Kunstwerk</strong> – Der Raum enthält ein gestalterisches Werk, sei es ein Gemälde, ein Foto, ein Teppich oder eine Skulptur, die eine Szene darstellt, die an einem fernen Ort geschieht (oder geschehen ist). Wenn man es berührt und die richtigen Worte spricht, wird man an den Ort des Geschehens versetzt.</p>
<p><strong>3. Horror des Wachsfigurenkabinetts</strong> – Der Raum enthält eine Anzahl historischer Figuren, die in Wachs, Plastik oder Metall gestaltet sind. Wenn man sich an einer bestimmten Stelle im Raum befindet, erwachen diese Konstrukte zum Leben und interagieren mit den Charakteren.</p>
<p><strong>4. Die versteckte Falltür</strong> –In der Mitte des Raums ist unter einem Teppich eine Falltür verborgen. Sie ist über und über mit okkulten Zeichen und Warnsymbolen beschriftet. Wenn man an ihr lauscht, hört man ein leises Säuseln und Stöhnen. Öffnet man sie, so versucht das dort gefangene Wesen zu entkommen oder einen der Charaktere zu übernehmen.</p>
<p style="padding-left: 30px; font-family: Courier New, Courier, mono;"><span style="text-decoration: underline;">Das Wesen unter der Falltür</span>:<br />
1. Ein Dämon<br />
2. Ein Konstrukt<br />
3. Ein Zurückgekehrter (Kassiber 6)<br />
4. Ein <a href="http://www.unknown-armies.de/artikel/das-versteckte-monster/">Avatar des Versteckten Monsters</a> (Kassiber 7)<br />
5. Ein Schreckensdiener<br />
6. Der Graf von St. Germain</p>
<p><strong>5. Die Familienportraits</strong> – Den Raum schmücken eine Vielzahl von kunstvoll gemalten Ölportraits, die jeder Bewegung im Raum mit ihren Augen folgen. Werden sie angesprochen, so können sie entweder Rede und Antwort stehen oder sie lächeln einen nur höhnisch an. Alternativ kann es sich aber auch um eine Batterie von veralteten Computermonitoren handeln, die aber nirgendwo angeschlossen sind.</p>
<p><strong>6. Der verfluchte Schreibtisch</strong> – Dieser Raum enthält einen antiken Schreibtisch aus Nussholz. In einer der Schubladen liegt der Brief eines vor langer Zeit verstorbenen Adepten. Wird ein Brief an diesen in die Schublade gelegt, so erscheint am nächsten Abend eine schriftliche Antwort von ihm an der gleichen Stelle.</p>
<p style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif;">Dieser Artikel ist inspiriert von einer Tabelle aus dem grandiosen Dark-Fantasy.Blog „<a href="http://talesofthegrotesqueanddungeonesque.blogspot.de/">Tales of the Grotesque and Dungeonesque</a>“ von Jack W. S. Andere <strong>seltsame Orte</strong> finden sich in der nächsten Ausgabe des <strong><a href="http://www.unknown-armies.de/artikel/was-ist-eigentlich-ein-kassiber/">Kassibers</a></strong> mit dem Thema „<strong>Weites Land und enge Räume</strong>“, die Anfang Juni 2013 erschienen wird.</p>
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		<title>Steinkind</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 21:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die unbekannten Armeen haben die biologischen, psychologischen, archetypischen und spirituellen Aspekte des Mutterleibs seit ihrem Bestehen immer wieder erforscht und durchdrungen. Doch anstelle des blühenden, wachsenden Aspekts war es stets die andere Seite, die den okkulten Untergrund umtrieb. So auch bei den Gerüchten, die sich um Steinkinder rankten. &#160; Das Lithopaedion &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die unbekannten Armeen haben die biologischen, psychologischen, archetypischen und spirituellen Aspekte des Mutterleibs seit ihrem Bestehen immer wieder erforscht und durchdrungen. Doch anstelle des blühenden, wachsenden Aspekts war es stets die andere Seite, die den okkulten Untergrund umtrieb. So auch bei den Gerüchten, die sich um Steinkinder rankten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p style="color: #7d3a41;">Das Lithopaedion (altgriechisch: λιθοπαίδιον, λίθος lithos, für „Stein“ und παιδίον paidion für „Kindchen“), auch Steinkind oder Steinfrucht, ist ein abgestorbener Fötus einer Bauchhöhlenschwangerschaft, einer Eileiterschwangerschaft oder eines Gebärmutterrisses, der nicht, wie üblich, vom Körper resorbiert wurde, sondern durch Aufnahme von Kalk eingekapselt und mumifiziert wurde. Die Existenz eines versteinerten Fötus im Körper der Mutter kann Beschwerden wie Beckenschmerzen verursachen, allerdings auch symptomlos verlaufen. Teilweise wird die Steinfrucht erst nach dem natürlichen Tod der Mutter entdeckt. Die Lithopaedionbildung ist äußerst selten. Es wurden bisher weniger als 300 Fälle dokumentiert.<br />
- Wikipedia</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p style="color: #7d3a41;">Den ersten gut dokumentierten Bericht über ein Lithopaedion verfasste der französische Arzt Jean d´Ailleboust im Jahr 1582. Er entdeckte das angeblich bestens ausgebildete weibliche Steinkind bei der Obduktion einer 68-jährigen Frau in der Stadt Sens in Frankreich. Das „Steinkind von Sens“ war lange Zeit eine wissenschaftliche Sensation und wurde in vielen Städten ausgestellt. Viele medizinische Koryphäen begutachteten und beschrieben das „Naturwunder“. Das Präparat verschwand in der Mitte des 19. Jahrhunderts aus dem königlichen Museum in Kopenhagen und ist bis heute verschollen. Es wäre heute eine Rarität erster Ordnung.<br />
- Ärzte Woche 16/2007</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2013/04/Steinkind_von_Sens_Bartholin.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-4472" alt="Steinkind von Sens - Bartholin 1656 (Public Domain)" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2013/04/Steinkind_von_Sens_Bartholin-657x1024.jpg" width="315" height="491" /></a></p>
<p><strong>Das verdorbene Korn</strong>, ein starkes Ritual<br />
<span style="text-decoration: underline;">Kosten</span>: 3 starke Ladungen</p>
<p>Für dieses Ritual müssen drei menschliche Lithopaedione in den Körpern lebender Frauen so aufgestellt werden, dass sie ein gleichseitiges Dreieck (als Symbol für die weibliche Scham) ergeben. Diese Frauen müssen zudem verschiedene okkulte Zeichen tragen, die mit dem letzten Menstruationsblut vor der Menopause einer Frau gemalt sind. Dies führt bei Schwangeren innerhalb des Dreiecks zu einer sofortigen Fehlgeburt. Außerdem verliert jedes weibliche Wesen, dass sich länger in diesem Gebiet aufhält, ihre Fähigkeit Kinder zu gebären. (Um dies regelgerecht abzubilden, definiert man die Gebärfähigkeit in Höhe des <em>Körperattributs</em>. An jedem Tag muss diesem Wesen nun ein <em>Wurf auf Körper</em> gelingen, sonst verliert es die erwürfelte Summe von seiner Gebärfähigkeit. Im gleichen Maße verlieren zudem<em> Avatare der Mutter</em> Punkte in ihrer <em>Avatarfertigkeit</em>.)</p>
<p><strong>Ripper inversus (Szenarioidee)</strong>: Im <em>Sacred Heart</em>, einem Hospiz in <strong>San Diego</strong> werden im Laufe der letzten Wochen zwei junge Frauen, Maria Dolores Martinez und Trudi Jackson, eingeliefert, die mit <strong>AIDS im Endstadium</strong> im Wachkoma liegen. Die Schwestern des Hospiz wissen nichts über die beiden, außer, dass ein großzügiger Spender für die Kosten aufkommt, die ihre Pflege benötigen. Einer der Schwestern fielen beim Waschen die <strong>seltsamen Zeichen auf der Haut</strong> der beiden auf und verständigt jemand, der sich mit „sowas“ auskennt, einen der Charaktere. Es stellt sich heraus, dass beide Frauen Prostituierte sind und bis vor einem Monat noch quicklebendig waren. Außerdem ist da irgendetwas in ihnen…</p>
<p>Die Oberschwester des Hospiz, eine <em>Avatarin der Mutter</em>, ist das Ziel dieses Anschlages. Ihrem Gegner ist es gelungen, den  Prostituierten aufzulauern, um ihnen eine Steinkind einzupflanzen und das Ritual zu beginnen. Bald ist es an der Zeit, <strong>das dritte <em>Artefakt</em> </strong>zu positionieren. Als besondere Überraschung, trägt das dritte Kind der Neffe der Oberschwester, der ebenfalls im Hospiz arbeitet und den Weg des <em>mystischen Hermaphroditen</em> eingeschlagen hat, unter dem Herzen.</p>
<p style="font-size: x-small;">Die­ser Arti­kel ent­stand im Rah­men des <strong>Kar­ne­vals der Rol­len­spiel­blogs</strong> „<strong>Im Mutterleib [April 2013]</strong>“, der von <strong><a href="http://d6ideas.com/?lang=de">d6ideas</a></strong> orga­ni­siert wird. Weitere Bei­träge fin­det man hier:  <a href="http://forum.rsp-blogs.de/rsp-karneval/im-mutterleib-%28april-2013%29/">klick</a>!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>The Pink Palace</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 05:48:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ “I’ll have to have a palace, of course. I may not be a princess, but I am a movie queen, and every queen should have a palace.” - Jayne Mansfield Am 19. April wäre Jayne Mansfield 80 Jahre alt geworden. Mit ihrem offen zur Schau gestellten Sex-Appeal wurde sie in &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="font-size: x-small;"><i> “I’ll have to have a palace, of course. I may not be </i><i>a princess, but I am a movie queen, and every </i><i>queen should have a palace.”</i><br />
- Jayne Mansfield</p>
<p>Am 19. April wäre <a href="http://www.unknown-armies.de/artikel/goettin-in-pink/">Jayne Mansfield</a> 80 Jahre alt geworden.<b> </b>Mit ihrem offen zur Schau gestellten Sex-Appeal wurde sie in den 50er Jahren zum Star. Jayne war zwar höchst intelligent, aber nicht mit dem ganz großen Schauspieltalent gesegnet und das war ihr durchaus bewusst. Sie machte das Beste daraus und inszenierte sich selbst und ihr Image mit größtem Vergnügen, in dem sie Pressekonferenzen in der Badewanne abhielt oder einen <strong>Swimmingpool in Herzform</strong> in den Garten ihrer Villa einbauen ließ. Nach ihrem <a href="http://www.findadeath.com/Deceased/m/Mansfield/jayne_mansfield.htm"><strong>gewaltsamen Tod</strong></a> 1967 begannen die Gerüchte über <strong>seltsame Vorkommnisse</strong> in ihrer Villa, dem <strong>Pink Palace</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2013/04/PinkPalaceHell.jpg"><img class=" wp-image-4446  aligncenter" title="PinkPalaceHell (c) Kaid 2013" alt="PinkPalaceHell (c) Kaid 2013" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2013/04/PinkPalaceHell.jpg" width="311" height="415" /></a></p>
<p>Das in den 1920ern erbaute Haus war vollständig in Pink, ihrer Lieblingsfarbe, gestrichen und eingerichtet. Verschiedene Besitzer des Anwesens, unter ihnen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ringo_Starr">Ringo Starr</a>, versuchten die Farbe zu übermalen, doch stets hatte die neue Farbe einen rosafarbenen Einschlag. Weitere Phänomen waren das Auftauchen einer Urkunde an ihrer Schlafzimmerwand, die bezeugte, dass Jayne eine <strong>Priesterin der „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Church_of_Satan">Church of Satan</a>“</strong> sei und der frühe Tod einiger Bewohner der Villa, unter ihnen die Sängerin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cass_Elliot">Cass Elliot</a> von „The Mamas and the Papas“. Gäste des Hauses fühlten immer wieder die Präsenz der Diva, einige sahen sie sogar ihre <strong>geisterhafte Gestalt mit einem Bikini</strong> bekleidet an ihrem herzförmigen Pool liegen.</p>
<p>Als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Engelbert_(S%C3%A4nger)">Engelbert Humperdink</a> die Villa bezog, ließ er einen <strong>katholischen Exzorzismus</strong> durchführen. Danach war erstmal Ruhe, bevor ein Erdbeben in den 1980ern eine weitere herzförmige Struktur im Garten zutage brachte.</p>
<p>1997 wurde der Pink Palace, <a href="https://maps.google.de/maps?hl=de&amp;q=10100+Sunset+Boulevard+in+Beverly+Hills&amp;gbv=2&amp;ie=UTF-8&amp;ei=y_9vUeD1Oa_v0gXXxIGgDQ&amp;ved=0CAsQ_AUoBQ">10100 Sunset Boulevard in Beverly Hills</a>, abgerissen. Einer ihrer Ehemänner, der Schauspieler Mickey Hargitay, sagte: <em>“Das Haus starb bereits als Jayne starb”</em>.</p>
<p>Mindestens drei Mitglieder des <strong>okkulten Untergrunds</strong> unterschiedlicher Fraktionen haben weiterhin ein Blick auf das Grundstück. Man weiß ja nie….</p>
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		<title>Schach dem Untergrund</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 23:19:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum 50. Geburtstag von Garri Kimowitsch Kasparow Es wird behauptet, das die Tempelritter, die einen engen Kontakt mit den Sarazenen pflegten, dafür verantwortlich waren, dass Schach, das Spiel der Könige nach Europa kam. Anfang des 12. Jahrhunderts wurde das Schachspiel vom jüdischen Gelehrten Petrus Alfonsi als eine der Tigenden eines &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="font-size: x-small;"><em><b>Zum 50. Geburtstag von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Garri_Kimowitsch_Kasparow">Garri Kimowitsch Kasparow</a></b></em></p>
<p>Es wird behauptet, das die <strong>Tempelritter</strong>, die einen engen Kontakt mit den Sarazenen pflegten, dafür verantwortlich waren, dass Schach, das Spiel der Könige nach Europa kam. Anfang des 12. Jahrhunderts wurde das Schachspiel vom jüdischen Gelehrten Petrus Alfonsi als eine der Tigenden eines Ritter beschrieben. Gleichzeitig wurde auch das Design des Schachbretts festgelegt: ein 8*8-Feld abwechselnd schwarz-weißer Quadrate, das eng mit der Symbolik der Templer und ihrer Studien des nah-östlichen Mystizismus verbunden ist.</p>
<p>Es repräsentierte dabei nicht einfach nur den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, sondern auch den Mythos der achtbeinigen <strong>Arachne</strong>, die von der griechischen <strong>Göttin Athene</strong> in eine <strong>unsterbliche Weberin</strong> in Form einer <strong>Spinnengöttin</strong> verwandelt wurde, um die <strong>Lebensmuster der Menschen</strong> zu weben. Somit definiert das Schachbrett ein Netz, in dem der gesamte Kosmos abgebildet ist, der das Schicksal der Menschen bestimmt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2013/04/schach.jpg"><img class="size-full wp-image-4438 aligncenter" title="Schach &lt;c&gt; Kaid 2013" alt="" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2013/04/schach.jpg" width="353" height="287" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p>Diese Symbolik wurde durch die Jahrhunderte von vielen Magiern genutzt, um Schachspiele zu schaffen, die durch das Ziehen der Figuren Einfluss auf Menschen aus zu üben.</p>
<p><strong>Das Brett der Meister</strong> (ein starkes Artefakt)</p>
<p>Beschreibung: 1990 wurde während eines World Championship Matchs zwischen <strong>Kasparow</strong> und <strong>Karpow</strong> in New York, das Schachbrett der Kontrahenten unter den wachsamen Augen der Schachwelt entwendet. Bis heute wurde Stillschweigen darüber vereinbart und das Spiel mit einem neuen Brett fortgeführt. Seither kursiert im <strong>okkulten Untergrund</strong> das Gerücht, dass dieses Meisterschachbrett im Besitz eines Brooklyner Geschäftsmanns namens Menachem<b> </b>Liberman ist, der damit die Geschicke in der hasisdischen Gemeinde in seinem Sinne lenkt. Als Spielsteine werden keine Figuren genutzt, sondern Visitenkarten, die Liberman zu passende Origami-Tieren faltet. Dieses Spiel würde einem <strong>Avatar des Demagogen</strong> einen gewaltigen Machtgewinn bringen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Effekt</span>: Mittels des Ziehens der Tiere über das Feld, kann der Spieler das Treffen von Personen erzwingen, indem er sie auf benachbarte Felder stellt. Schlägt eine Figur die andere, so kommt es zu einem Konflikt zwischen den beiden, wobei die schlagende Figur bei <em>Fertigkeitswürfen </em>in dieser Auseinandersetzung einen<em> Bonus von +10</em> erhält. Es muss sich dabei nicht um einen körperlichen Schlagabtausch handeln, aber die Gegner sollen sich auf irgendeine Weise (finanziellen, gesellschaftlich oder doch körperlichen) Schaden zufügen. Geht die schlagende Figur dennoch als Verlierer aus diesem Konflikt hervor, so muss sie sofort einen <em>Stresswurf auf Identität der Stufe 6</em> machen. In jedem Fall verglüht die Visitenkarte des Verlierers zu Asche.</p>
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		<title>&#8220;The Thin Black Line&#8221; ist erschienen</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 08:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rollenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas Games]]></category>
		<category><![CDATA[Chad Underkoffler]]></category>
		<category><![CDATA[Okkulter Untergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Orden des Heiligen Caecilius]]></category>
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		<description><![CDATA[Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Chad Underkoffler hat nicht nur sein lange angekündigtes Werk fertig gestellt, sondern es wird von Atlas-Games kostenlos als Download auf ihrer Web-Seite angeboten. Damit gibt es wieder offizielles Futter für die UA-Fans, wenn es auch nur 24 Seiten sind. Freut euch also auf ein &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es geschehen noch Zeichen und Wunder. <strong>Chad Underkoffler</strong> hat nicht nur sein lange angekündigtes Werk fertig gestellt, sondern es wird von <a href="http://www.atlas-games.com/"><strong>Atlas-Games</strong></a> kostenlos als Download auf ihrer Web-Seite angeboten.<br />
Damit gibt es wieder offizielles Futter für die UA-Fans, wenn es auch nur 24 Seiten sind.<br />
Freut euch also auf ein offizielles Quellenheft zum<strong> Orden des Heiligen Caecilius</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.atlas-games.com/product_tables/AG6009.php"><strong>The Thin Black Line</strong></a></p>
<p><a href="http://www.atlas-games.com/product_tables/AG6009.php"><img class="aligncenter" alt="" src="http://www.atlas-games.com/images/product/6009.jpg" width="155" height="200" /></a></p>
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		<title>I am not a number; I am a free man!</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 15:56:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;The sky is the limit. Be seeing you!&#8221; &#8211; Patrick McGoohan Heute ist Patrick McGoohans Geburtstag und Gelegenheit sich seiner und seiner bahnbrechenden Serie „The Prisoner“ zu erinnern. Die in Deutschland unter dem Namen „Nummer 6“ bekannte Serie war die Idee ihres Hauptdarstellers, Coproduzenten und teilweise Regisseurs Patrick McGoohan. Er &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em style="font-size: small;">&#8220;The sky is the limit. Be seeing you!&#8221;</em> &#8211; Patrick McGoohan</p>
<p>Heute ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Patrick_McGoohan"><strong>Patrick McGoohans</strong></a> Geburtstag und Gelegenheit sich seiner und seiner bahnbrechenden Serie „<strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nummer_6">The Prisoner</a></strong>“ zu erinnern. Die in Deutschland unter dem Namen „<a href="http://www.match-cut.de/">Nummer 6</a>“ bekannte Serie war die Idee ihres Hauptdarstellers, Coproduzenten und teilweise Regisseurs Patrick McGoohan. Er wurde in New York als Sohn irischer Eltern geboren und streng katholisch erzogen. Er hätte einmal Priester werden sollen. Die Familie siedelte nach Europa um. McGoohan schlug sich mit diversen Jobs durch, bevor er ans Theater kam. 1954 stand er zum ersten Mal in einer Nebenrolle vor der Kamera und trat danach in zahlreichen und hierzulande mehr oder weniger bekannten Streifen auf, bald auch im noch jungen Fernsehen. McGoohan wurde 1960 durch seine Rolle als „<strong>Danger Man</strong>“ (dt. &#8220;G<em>eheimauftrag für John Drake</em>&#8220;) für eine Zeit lang sogar zu einem der bestbezahlten Schauspieler in England. Bekannte Kinofilme mit Patrick McGoohan sind „<em>Eisstation Zebra</em>“ (Ice Station Zebra, 1968), „<em>Trans-Amerika-Express</em>“ (Silver Streak, 1976), „<em>Flucht von Alcatraz</em>“ (Escape from Alcatraz, 1979), „<em>Braveheart</em>“ (1995) und „Hysteria“ (1997). Für die Fernsehserie „<em>Columbo</em>“ mit Peter Falk, für die er sich sehr engagierte, fungierte McGoohan zudem als Regisseur wie auch als Mitproduzent. Darüber hinaus trat er selbst in vier Episoden der Serie als Täter auf. In <strong>David Cronenbergs</strong> &#8220;<strong><em>SCANNERS</em></strong>&#8221; spielte McGoohan 1981 Dr. Ruth, den zwielichtigen Erfinder eines Medikaments, das Telepathie hervorruft.</p>
<p>Seine berühmsteste Rolle ist und bleibt aber die des namenlosen Agenten in „<em><strong>The Prisoner</strong></em>“. Als dieser seine Agententätigkeit beim britischen Geheimdienst aus eigenem Antrieb beendet, wird er in einen abgelegenen Ort verschleppt und dort als &#8220;Nummer 6&#8243; festgehalten. Gleich nach seiner Ankunft geht Nummer 6 durch den morgendlichen Ort. Er ist wütend, will wissen, wo er sich befindet. In einem Laden verlangt er eine Karte der Umgebung. Die erweist sich als Alptraum, perplex und beklemmend: Der Ort in dem er sich befindet wird als „The Village“ bezeichnet, das Meer als „Das Meer“, die Berge sind „Die Berge“ &#8211; die reine Tautologie: Alles ist bloß, was es ist. Taxis unternehmen nur örtliche Fahrten, öffentliche Telefone ermöglichen nur Ortsgespräche, auch Konservendosen tragen alle nur dasselbe &#8220;Village Food&#8221;-Etikett. Lautsprecherdurchsagen verbreiten gezielt Anti-Information, auch wo sie scheinbar sachbezogen ist. In amtlichem Ton wird bekanntgegeben, dass Eiscreme zu erwerben ist, &#8220;Heute mit Erdbeergeschmack&#8221;. Die Mitbewohner dieser Idylle begegnen einander unverbindlich und bedrohlich heiter mit der offiziellen Grußformel des Ortes: &#8220;Wir sehen uns!&#8221; Die Frage nach einem Draussen stellt sich nicht mehr.</p>
<p>Damit beginnt für 17 Folgen der Versuch des namenlose Agenten aus diesem Irrsinn zu entkommen. Der oft wechselnde Leiter des Ortes, Nummer 2, versucht in jeder Folge, den Grund für die Kündigung herauszufinden. Im Gegenzug versucht Nummer 6, die Identität des Oberhauptes, Nummer 1, herauszufinden und dem Ort zu entkommen. Dabei sind permanente optische und akustische Überwachung der persönlichen Sphäre, chemisches und psychisches Brainwashing, medizinische Experimente allgegenwärtig. Immer wieder Thema sind Persönlichkeitsspaltung bzw. –verdopplung, Body-switch, Verstandestransfer oder Persönlichkeitsveränderung durch Lobotomie. Und stetig die Paranoia, wem kann man vertrauen? Der ultimative <strong>Mindfuck</strong>! Die Serie weist bereits einige Merkmale der <em><strong>Postmoderne</strong> </em>auf, auch wenn dieser Begriff zum Zeitpunkt der Produktion noch nicht etabliert war. Es war diese Mischung, die die Reihe anfangs zum Flop machte: keine echte Agentenserie, kein Love interest und ein unverständlicher Schluss. Dieselbe Mischung macht sie einige jahre später zum Kult.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2013/03/The_Village_I_Was_There_2.jpg"><img class="size-full wp-image-4412 aligncenter" title="The Village" alt="The Village  (c) Kaid" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2013/03/The_Village_I_Was_There_2.jpg" width="720" height="540" /></a></p>
<p><strong>Warren Ellis</strong> wurde eindeutig von „The Prisoner“ inspiriert, als er seine <strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Desolation_Jones">Desolation Jones</a></strong> Comics konzipierte. Hier ist es <strong>Los Angeles</strong>, das als Gefängnis für „Agenten im Ruhestand“ dient. DC Comics hat mit &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Shattered_Visage"><strong>The Prisoner: Shattered Visage</strong></a>&#8220;, eine 4-teilige Miniserie produziert, die “The Village” viele Jahre nach der Serie zeigt.  Man erfährt, dass der Ort 1966 von UN-Truppen befreit wurde und seitdem verlassen war, bis auf einen <span style="text-decoration: underline;">besonderen</span> Einwohner. Rollenspieltechnisch hatten sich <strong>Steve Jackson Games</strong> mit dem Thema befasst. &#8220;<strong><a href="http://www.sjgames.com/gurps/books/prisoner/">The Prisoner GURPS</a></strong>&#8221; Sourcebook ist voller guter Ideen, wie man „The Village“ für ein Rollenspiel einsetzt und man stellt sich unwillkürlich die Frage, was mit all den Agenten geschieht, die nicht mehr für „<strong>Die Neue Inquisition</strong>“ arbeiten möchten. Be seeing you!</p>
<p>Nachtrag: Ein Großteil der Informationen ist von der deutschen <strong>The Prisoner Fan Seite <a id="yui_3_7_2_1_1363778731677_1654" href="http://www.nummer6-theprisoner.de/" target="_blank" rel="nofollow">nummer6-theprisoner.de</a> </strong>kopiert. Hier findet sich noch mehr Infos zu dieser großartigen Serie.</p>
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		<title>Mindfuck Magazine</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 13:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mindfuck Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Erneut möchte ich euer geneigtes Auge auf das Mindfuck Magazine hinweisen. Das ist ein Tumblr Ableger, in dem meist ältere Texte in Bezug auf UA eingestellt werden. Diverse, nicht immer jugendfreie Bilder lockern das ganze auf.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Mindfuck Magazin" href="http://www.unknown-armies.de/artikel/mindfuck-magazine/">Erneut</a> möchte ich euer geneigtes Auge auf das <a title="Mindfuck Magazine" href="http://mindfuck-mag.tumblr.com">Mindfuck Magazine</a> hinweisen. Das ist ein Tumblr Ableger, in dem meist ältere Texte in Bezug auf UA eingestellt werden. Diverse, nicht immer jugendfreie Bilder lockern das ganze auf.</p>
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		<title>Review: The Filth (Comic)</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Mar 2013 16:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Grant Morrison]]></category>
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		<description><![CDATA[Als ich wieder einmal versonnen in der Wühlkiste meines Comic-Ladens blätterte, fiel mir ein Comic in die Hände, dessen Titel mir als UA-Jünger in die Augen stach: Pornomancer. Es war Teil der Serie „The Filth“ und der Name des Autors kam mir bekannt vor. Ich kaufte das Schmuckstück für 1,50 &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich wieder einmal versonnen in der Wühlkiste meines Comic-Ladens blätterte, fiel mir ein Comic in die Hände, dessen Titel mir als UA-Jünger in die Augen stach: <strong>Pornomancer</strong>. Es war Teil der Serie „<a href="http://www.vertigocomics.com/graphic-novels/the-filth"><strong>The Filth</strong></a>“ und der Name des Autors kam mir bekannt vor. Ich kaufte das Schmuckstück für 1,50 Euro und nachdem ich es gelesen hatte, versuchte ich mehr über die Reihe heraus zu finden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2013/03/TheFilth.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-4328" alt="TheFilth" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2013/03/TheFilth-834x1024.jpg" width="392" height="481" /></a></p>
<p>“The Filth” ist eine Miniserie für Erwachsene in 13 Kapiteln/Ausgaben, geschrieben von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grant_Morrison"><strong>Grant Morrison</strong></a>, gezeichnet von Chris Weston und Gary Eskine, veröffentlicht 2002/2003 von <strong>Vertigo Comics</strong> und wenig später in Deutschland von <strong>Speed</strong>.</p>
<p>Grant Morrison (u.a. Autor von “<em>Batman</em>”, “<em>Hellblazer</em>” “<em>The Invisibles</em>”) ist allgemein bekannt für seine anti-sozialen Themen, für nicht-lineare Erzähltechniken, für psychedelische Einflüsse und dafür, dass seine Werke die abstrusesten Kontroversen lostreten. Eins seiner Lieblingsthemen ist der Zweifel an der Kontinuität der eigenen Identität.</p>
<p>Die Serie startet mit einem Blick auf das Leben des abgehalfterten britischen Rentners <strong>Greg Feely</strong>. Seine Frau ist schon seit Jahren tot, ihm ist nur noch seine Katze geblieben. Im Supermarkt um die Ecke verspottet man ihn aufgrund der gekauften Pornoheftchen. Und am Abend kann er nichts Anderes tun als sich auf diese Heften einen runter zu holen. Urplötzlich steht eine seltsame Dame in seinem Wohnzimmer und bringt ihn dazu, seine Para-Persönlichkeit <strong>Ned Slade</strong>, für die Feely nur ein Versteck war, aus der Nase auszubluten. Anschließend erklärt sie ihm, er sei Special Officer der „<strong>Hand</strong>“, einer Säuberungseinheit, die die Erde vor dem „Dreck“ schützt. Und er sei nun wieder im Einsatz&#8230;</p>
<p>In den kommenden Kapiteln wird Slade auf Anti-Personen, eine neue Lebensform namens <em>I-Life</em>, sowie auf den ersten Superhelden treffen, der imstande ist, die <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vierte_Wand#Comic" target="_blank">vierte Wand</a></strong> zu durchbrechen und sich seiner Existenz als Fiktion bewusst zu werden.</p>
<p>Der von mir erstandene Band „Pornomancer/Die Welt des Anders Klimakks“ handelt von einem Pornodarsteller namens <strong>Anders Klimakks</strong>, der völlig verwirrt auf einem Highway in LA aufgegriffen wird und aufgrund seiner „Spezialität“ – schwarzes Sperma – das Interesse der „Hand“ weckt. Es stellt sich heraus, dass er nach Beverly Hills kam, um dort in einem Film des Porno-Produzenten <strong>Tex Porneau</strong> mitzuarbeiten. Anders konnte fliehen, nachdem er den Plan Porneaus erfuhr: Wesenheiten, die aus Anders Sperma erschaffen werden, auf Beverly Hills los zu lassen, um das Zeitalter des <strong>Porno-Terrorismus</strong> einzuläuten und außerdem den ultimativen Hardcore-Porno zu drehen. In einer parallelen Handlung hat Greg Feely vollkommen andere Probleme: Die Polizei klopft an seine Tür, weil die Nachbarn ihn für einen pädophilen Perversen halten, der tote Kinder im Garten vergräbt. Auch wenn sich die vermeintlichen Kinderleichen als tote Katzen und Vögel entpuppen, findet man doch genügend belastendes Material, um ihn festzunehmen.</p>
<p>Leichte Kost sind diese Geschichte nicht. Auch ist <strong>The Filth</strong> nicht als Nebenbeschäftigung geeignet. Die vielschichtige Story fordert ständige Aufmerksamkeit. Am Ende wird zudem nicht alles aufgelöst, was wohl typisch für Morrison ist. Und auch wenn die hier beschriebenen <em>Pornomanten</em> nicht die aus dem <strong>Unknown Armies Grundregelwerk</strong> sind, so bieten sie diese von <em>Obsessionen</em> geplagten Charaktere genug Anknüpfungspunkte, um sie im <em>okkulten Untergrund</em> wieder zu finden.</p>
<p>Zu mindestens hat der Blick in Grant Morrisons Welt in mir den Wunsch geweckt sein Opus „<strong>The Invisibles</strong>“ zu lesen. Angeblich sei es sehr UA-tauglich.</p>
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		<title>Die Platon Group</title>
		<link>http://www.unknown-armies.de/artikel/platon-group/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 12:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rollenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Adepten]]></category>
		<category><![CDATA[Kar­ne­val der Rol­len­spiel­blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Okkulter Untergrund]]></category>
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		<category><![CDATA[Unknown Armies]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wer sie nicht kennte, die Elemente, ihre Kraft und Eigenschaft, wäre kein Meister über die Geister.&#8221; aus Goethes Faust   Historie Der okkulte Untergrund ist die personifizierte Symbolik und so ist es kein Wunder, dass es Gruppen gibt, die die magische Kraft der vier Elemente der westlichen Symbolik für sich entdeckt. &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="font-size: x-small;">&#8220;Wer sie nicht kennte,<br />
die Elemente,<br />
ihre Kraft<br />
und Eigenschaft,<br />
wäre kein Meister<br />
über die Geister.&#8221;<br />
<i>aus Goethes Faust</i></p>
<p> <br />
<b>Historie</b></p>
<p>Der <em>okkulte Untergrund</em> ist die personifizierte Symbolik und so ist es kein Wunder, dass es Gruppen gibt, die die magische Kraft der vier Elemente der westlichen Symbolik für sich entdeckt. Die Ganzheitlichkeit, die im perfekten Zusammenspiel der Elemente ihre Erfüllung findet, ist gleichzeitig ein Fokus, der die Macht einer solchen Gruppe verstärkt. In unserer postmodernen Welt wird jedem Element ein Potential zugeordnet: Ideen und Informationen der Luft, Fakten und Orte der Erde, Veränderung und Schwindel dem Wasser und Zerstörung und Libido dem Feuer.</p>
<p>Einer der bekanntesten okkulten Gruppierungen zurzeit ist die „<strong>Platon Group</strong>“, die in Pittsburgh, Pennsylvania ihr Unwesen treiben. Nach aussen eine erfolgreiche Werbeagentur, besteht sie aus vier der mächtigsten <em>Adepten</em> der USA.</p>
<p>Der altgriechische Philosoph Platon (ca. 428-347 v. Chr.) ordnete in seinem mystischen Schriftwerk <strong>Timaios</strong> jedem der vier Elemente je einen regelmäßigen Körper zu und stellte sie als Kreislauf dar. So benannten sich die Mitglieder auch nach Figuren aus diesem Werk: Timaios, Kritia, Hermokrates und Periktione. Da die vier Elemente je zur Hälfte dem weiblichen und dem männlichen Prinzip zugeordnet sind, sind auch die Mitglieder der Gruppe passend verteilt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Mr. Peter Stone</span>, der <em>Urbanomant</em>, dessen Reich Pittsburgh, die Stahlstadt, ist, wird als Kopf der Gruppe angesehen. Er ist auch der Geschäftsführer der Platon Group. Seine Familienwurzeln sind tief in Pittsburgh verschlungen und es heißt sein stählerner Blick kann Leute erstarren lassen. Mitglieder des <em>okkulten Untergrunds</em> ahnen bereits, dass dies nicht nur eine Redewendung ist. Sein Codename ist Timaios.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Mrs. Zoe Windham</span> alias Periktione ist eine <em>Infomantin</em>. Eine hochorganisierte und gewissentliche Systemadminstratorin mit einer Vielzahl ungewöhnlicher Fertigkeiten. So ist sie auch für das Account-Planning zuständig. Im Rahmen okkulter Tätigkeiten ist sie die Sprecherin der Gruppe und scheint immer ein Lächeln auf dem Gesicht zu haben. Manchmal liebt sie das Risiko ein wenig zu sehr, aber ihre Fertigkeiten im Pokern und ihr dann undurchsichtiges Gesicht hat sie mehr als einmal aus brenzlichen Situationen geretttet.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Mr. Martyn Fleet</span> ist ein <em>Personomant</em>, der in der Gruppe den Namen Hermokrates trägt. Martyn ist seit 1997 der Creative Director der Werbeagentur. Er arbeitet bereits seit 25 Jahren in der Werbung und hat hunderte von erfolgreichen Kampagnen für Klienten in Vertriebs-, Tourismus- und Finanzbereichen ausgearbeitet. In den letzten Jahren gewann die Agentur unter seiner kreativen Führung einige der begehrtesten Preise der Branche. Sein besonderes Geheimnis liegt darin, dass er all seine Kampagnen unter den Blick verschiedenster Zielgruppen entwirft, in die er sich wahnsinnig gut „versetzen“ kann.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Mrs. Emilia Loveless</span> ist die <em>Entropomantin</em> der Gruppe. Die junge Afroamerikanerin ist eine sehr intuitive Numerologin und Astrologin, die erstaunlich fähig darin ist, das Schicksal einer Person hervor zu sagen. Sie nutzt dabei weniger die herkömmliche Astrologie als vielmehr die Macht des zufälllige Auftretens von Kometen. In der Agentur ist sie für die strategische Planung zuständig. Ihr Codename ist Kritia.</p>
<p style="text-align: center;"> <a href="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2013/02/elem2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4306" alt="Elemente (c) Kaid" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2013/02/elem2.jpg" width="768" height="581" /></a></p>
<p> <b>Unternehmungen</b></p>
<p>Die Platon Group<b> </b>hat sich zum Ziel gesetzt, das okkulte Potential von Pittsburgh zu ihrem gemeinsamen Vorteil zu nutzen. Durch die Agentur besitzen sie ein Informationszentrum über die profanen Machtverhältnisse in der Stadt und eine stetige Geldquelle. Durch das Sammeln von Artefakten wollen sie auch die okkulten Mächte der Stadt lenken. Sie gehen dabei recht unauffällig vor, weshalb es bislang nur einer der großen Gruppen der unbekannten Armeen gelungen, herauszufinden, wer sie sind (s. Gerüchte)</p>
<p><b>Ressourcen</b></p>
<p>Die finanziellen Möglichkeiten der Gruppe sind zwar mit denen der <em>Neuen Inquisition</em> nicht zu vergleichen, aber Geld ist nicht wirklich ein Problem. Alle Mitglieder sind finanziell abgesichert und wissen gut zu leben. Im zweiten Untergeschoß des <strong>USX Tower, 600 Grant Street</strong>, in dem sie ihre Büros haben, befindet sich ein Kellerraum, in dem einige <em>Artefakte</em> gesammelt wurden. Neben zwei Aktenschränke, gefüllt mir <em>Fluchblättern</em> (s. GRW) finden sich hier ein Original-<a href="http://www.unknown-armies.de/artikel/atem-der-geschichte/">Necrophon</a> aus dem Besitz von Henry Ford und ein deaktivierter <em>Golem</em>.</p>
<p><b>Gerüchte</b></p>
<p>Angeblich hatte die <em>Neue Inquisition</em> im letzten Jahr den Versuch unternommen, die Platon Group zu vernichten , nachdem ein Übernahmeversuch durch <em>Alex Able</em> gescheitert war. Sie setzen eine Gruppe von vier <em>Adepten</em> ein, um durch eine Neuinterpretation des Elementenbundes das enge Band der Platon Group zu kontrakarieren. Die Gruppe, die aus einem <em>Videomanten</em> (Luft), einem <em>Dipsomanten</em> (Wasser), einer <em>Kliomantin</em> (Erde) und einer <em>Pornomantin</em> (Feuer) bestand, wurde aber kurz nach ihrem Eintreffen in Pittsburgh von den Bundesbehörden verhaftet. Als Grund wurde ein bevorstehender terroristischer Anschlag genannt. Nur der Dipsomant, der in den schwer einsehbaren offiziellen Unterlagen mit den Initialen D.A. identifiziert wurde, konnte entkommen. Vielleicht hätten sie sich nicht in <strong>„<a href="http://www.pittsburghparanormalresearch.com/investigations/7pub.html">Bobby Mackey&#8217;s Music World</a>“</strong> treffen sollen.</p>
<p>Die­ser Arti­kel ent­stand im Rah­men des <strong>Kar­ne­vals der Rol­len­spiel­blogs</strong> <em>„Feuer, Wasser, Erde, Luft [Februar 2012]“</em>, der von <strong>Spiele-im-Kopf </strong>orga­ni­siert wird. Weitere Bei­träge fin­det man hier:  <a href="http://spiele-im-kopf.blogspot.de/2013/02/karneval-der-elemente.html">klick</a>!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ALAS VEGAS</title>
		<link>http://www.unknown-armies.de/artikel/alas-vegas/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 09:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendigogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzfundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Lynch]]></category>
		<category><![CDATA[Unknown Armies]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie konnte ich  DAS übersehen? James Wallis, der Mann hinter den Erzählspielen “Extraordinary Adventures of Baron Munchausen” (dt als „Die unfassbaren Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen“ bei Krimsu ) und “Once Upon A Time” (Dt. als „Es war einmal“ bei Amigo ) hat ein, UA-affines Rollenspiel als Kickstarter gesetzt und &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie konnte ich  DAS übersehen?</p>
<p>James Wallis, der Mann hinter den Erzählspielen “<strong>Extraordinary Adventures of Baron Munchausen</strong>” (dt als „Die unfassbaren Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen“ bei <a href="http://www.krimsu.de/deutsch/spiele/die-unfasslichen-abenteuer-des-freiherrn-von-muenchhausen/die-unfasslichen-abenteuer-des-freiherrn-von-muenchhausen.html">Krimsu</a> ) und “<strong>Once Upon A Time</strong>” (Dt. als „Es war einmal“ bei <a href="http://www.spiele-check.de/2383-Es_war_einmal.html">Amigo</a> ) hat ein, UA-affines Rollenspiel als Kickstarter gesetzt und innerhalb weniger Tage sein Ziel erreicht und jetzt bereits vierfach übertroffen.</p>
<blockquote><p><strong>ALAS VEGAS</strong> is an RPG miniseries about amnesia, sin, horror and gambling, by &#8216;the godfather of indie-game design&#8217;.</p>
<p>Ocean&#8217;s Eleven directed by David Lynch. Fear And Loathing in Las Vegas by way of Dante&#8217;s Inferno. The Hangover meets The Prisoner. A new style of RPG by James Wallis, named by Robin D. Laws as &#8216;the godfather of indie-game design&#8217;, with art from this year&#8217;s winner of the World Fantasy Award, John Coulthart.</p></blockquote>
<p>Klingt verdammt gut, also falls sich also noch jemand an den Zug hängen möchte… Ende des Monats ist Schluss!</p>
<p><strong><a href="http://www.kickstarter.com/projects/jameswallis/alas-vegas-an-rpg-of-bad-memories-bad-luck-and-bad">Link</a></strong></p>
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		<title>Der Mann im Schatten</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 11:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rollenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Avatar]]></category>
		<category><![CDATA[Men in Black]]></category>

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		<description><![CDATA[„Achtet nicht auf dem Mann hinter dem Vorhang!“                                                                 –The Wizard of Oz &#160; Alias:  Strippenzieher, Graue Eminenz, Spin-Doctor Er ist der, den man nie zu Gesicht bekommt, doch er steht hinter der ganze Show. Der Mann im Schatten ist der ultimativite Verschwörer, sein Name und sein Ziel sind &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="font-size: 12px;"><em>„Achtet nicht auf dem Mann hinter dem Vorhang!“</em><br />
<em>                                                                –The Wizard of Oz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Alias</span>:  Strippenzieher, Graue Eminenz, Spin-Doctor</p>
<p>Er ist der, den man nie zu Gesicht bekommt, doch er steht hinter der ganze Show. Der <strong>Mann im Schatten</strong> ist der <strong>ultimativite Verschwörer</strong>, sein Name und sein Ziel sind nur wenigen bekannt und diese haben sich zur absoluten Verschwiegenheit verpflichtet. Ein interessanter Twist bei diesem Pfad liegt darin, dass der Avatar nie selbst wirklich tätig ist, sondern nur mittels seines Einflusses oder seiner Handlanger Taten vollbringt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4284" alt="Shadowman (c) Tom 2013" src="http://www.unknown-armies.de/wp-content/uploads/2013/02/shadowman_Puzzle.jpg" width="562" height="558" /></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Tabu</span>: Der Mann im Schatten muß anonym bleiben. Wann immer man ihn mit seinen Machenschaften in Zusammenhang bringt oder gar Beweise für seinen Einfluß darlegt, schwächt dies seine Verbindung zum <em>Archetypen</em>. Ein einsamer <strong>Verschwörungstheoretiker</strong> ist kein Problem, doch sobald seine Kollegen die Theorien für bare Münze nehmen, beginnt die Macht des Avatars zu schwinden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Fiktive Beispiele</span>: Professor Moriarty, Blofeld, der Krebskandidat aus den X-Akten<br />
<span style="text-decoration: underline;">Historische Avatare</span>: Wenn du von ihm gehört hast, ist es kein Avatar des Mann im Schatten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Gaben</span>:</p>
<p>1-50%: Die Handlanger des Mann im Schatten, die auf einer Mission für ich sind, bekommen einen <em>+20% Bonus</em> auf alle Fertigkeiten, die mit Einschüchtern oder Verborgenheit zu tun haben. Zusätzlich müssen alle Zeugen dieser Taten ein Wurf auf Wahrnehmung gelingen, um sich daran zu erinnern. Nur bei einem <em>kritischen Erfolg</em> erinnern diese sich an Details und können die Personen identifizieren, ansonsten bleiben diese gesichtslose <strong>Men in Black</strong>.</p>
<p>51-70%: Der Mann im Schatten ist nun in der Lage mittels eines Wurfs auf <em>Avatar(Mann im Schatten)</em> seine Helfershelfer als verlängerte Augen und Ohren zu nutzen. Er kann beobachten und hören, was sie tun, ist vor Verrätern gewarnt und hat größere Kontrolle über seinen „Masterplan“.</p>
<p>71-90%: Wenn ein Avatar diesen Level erreicht hat, so muß einem Handlanger ein <em>Stresswurf auf Identität</em> in Höhe der Zehnerstelle des Avatarenwertes gelingen, wenn er die Verschwörung verraten will. Mißlingt dieser mit einem <em>Pasch</em>, so verliert er Trefferpunkte in Höhe des mißlungenen Wurfs.</p>
<p>90-99% Die Macht des Mann im Schatten ist auf ihrem Höhepunkt. Er kann die Körper jedes seiner Handlanger übernehmen. Er besitzt so fast totale Kontrolle über seine Organisation und gilt bei seinen Mitverschwörern als allwissend. Diese Gabe hat Vor- und Nachteile. Ein übernommener Handlanger hat während dieser Zeit keine eigene Identität und wird selbst von Freunden und Verwandten als eine unbekannte Person ohne besondere Kennzeichen erkannt. Der Handlanger erinnert sich an nichts, was während dieser Zeit geschehen ist. Das Wissen, dass man für eine längere Zeit einen Black-Out hatte und nicht weiß, was man gemacht hat, kostet je einen <em>Stresswurf auf Identität</em> und <em>Hilflosigkeit</em> der <em>Stufe 8</em>.<br />
Der größte Nachteil dieser Gabe ist jedoch das langsame Auflösen der Individualität der Handlanger. Jedes Mal, wenn ein Handlanger übernommen wird, wird ein einzelner Würfel geworfen und das Ergebnis aufgeschrieben. Übersteigt die Summe der Wurfel im Laufe der Zeit den <em>Seelenwert</em> des Handlangers, so sind die letzten Reste seiner Menschlichkeit getilgt und er ist nur noch eine gesichtslose Hülle. Diese Hüllen behalten ihre Kampf-basierten Fertigkeiten, brauchen weder Schlaf noch Nahrung und können weiterhin von ihrem Meister „besessen“ werden. Der Anblick des gesichtslosen Wesen erfordert bei Zeugen einen <em>Wurf auf Übernatürliches Stufe 4</em>. Wenn diese Wesen getötet werden, werden ihre Leichen entweder niemals gefunden oder verschwinden spurlos aus Polizei- und Krankenhausakten. Leichenbeschauer und Polizisten neigen dazu, diese Todesfälle zu vergessen, aber ein aufmerksamer Adept oder Avatar wird den Einfluß der <strong>grauen Emminenz</strong> bemerken.</p>
<p style="font-size: 12px;">aus dem amerikanischen <a title="UA-Forum" href="http://ua.johntynes.com/">UA-Forum</a> von W.Senter.</p>
<p>&nbsp;</p>
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